Morphosys: Rot mit Sternchen
Das Biotechnologie-Unternehmen Morphosys ist zum Start in das neue Geschäftsjahr in die roten Zahlen gerutscht. Die Konzernführung bleibt aber trotzdem optimistisch und bestätigt die Prognosen für das Gesamtjahr.
Nach einem Gewinn von 18,8 Millionen Euro im Vorjahr hat Morphosys im ersten Quartal 2012 einen Verlust von einer halben Million Euro eingefahren. Im Vorjahr profitierte das Unternehmen von hohen Meilensteinzahlungen des Schweizer Pharmakonzerns Novartis. Die Erlöse sind im Betrachtungszeitraum von 48,6 Millionen Euro auf 16,1 Millionen Euro und das operative Ergebnis von 27,5 Millionen Euro auf minus 0,8 Millionen Euro eingebrochen.
Prognosen bestätigt
Der Antikörperspezialist zeigte sich mit dem Start in das Geschäftsjahr zufrieden und sieht sich auf einem guten Weg die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Die Erlöse sollen zwischen 75 Millionen Euro und 80 Millionen Euro und das EBIT zwischen einer Million Euro und fünf Millionen Euro liegen. Aus heutiger Sicht rechnet die Konzernleitung damit, dass die Entwicklungsziele für dieses Jahr und für 2013 erreicht werden.

Unterstützung hält
Die Morphosys-Aktie bleibt ein Basisinvestment im Biotech-Sektor. Mit Spannung werden erste Patientendaten des firmeneigenen Wirkstoffs MOR103 im dritten Quartal 2012 erwartet. Anleger, die einer der Empfehlungen des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben dabei, sollten aber die Charttechnik im Auge behalten. Im April ist der Morphosys-Aktie erneut der Sprung über das Hoch bei 22,07 Euro nicht geglückt. Der Wert drehte am Widerstand bei 21,88 Euro nach unten. Gewinnmitnahmen führten den Titel bis zur Unterstützung bei 20,00 Euro. Darunter sichert zudem die Aufwärtstrendlinie.
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