Modeunternehmen Kilian Kerner peilt 20 Millionen Umsatz an
Das Modelabel Kilian Kerner hat auf der Berlin Fashion Week wieder einmal für Aufsehen gesorgt und jede Menge Applaus für die neueste Kollektion bekommen. Im Exklusivinterview mit dem AKTIONÄR hat CEO Mario Windisch Interessantes preisgegeben.
Anfang Juli haben sich wieder Models, Designer und Prominenz in der deutschen Hauptstadt auf der Berlin Fashion Week die Klinke in die Hand gegeben. Eines der Highlights waren die Schauen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Mit von der Partie war auch der Designer Kilian Kerner mit dem gleichnamigen Label. Bei dieser Gelegenheit sprach DER AKTIONÄR in Berlin mit CEO Dr. Mario Windisch.

Herr Windisch, Sie haben einiges vor. Wie genau sehen Ihre Planungen aus?
Dr. Mario Windisch: Wir wollen unseren Umsatz in diesem Jahr auf etwa 3,5 Millionen Euro verzehnfachen. 2012 ist ein Jahr des extremen Wachstums, auch international. In den beiden Folgejahren wollen wie die Erlöse jeweils verdoppeln. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wollen wir auf einen Umsatz von 20 Millionen Euro kommen.
Wie sehen die weiteren internationalen Expansionspläne aus?
2011 waren wir eigentlich nur in Deutschland und ein bisschen in Österreich und der Schweiz vertreten. Anfang des Jahres waren wir schon in zehn Ländern vertreten. Dazu zählen die USA, Japan und Saudi-Arabien, wo es natürlich enormes Potenzial gibt. Ein ganz bedeutender Markt ist natürlich auch Großbritannien, wo wir jetzt schon gut Fuß gefasst haben. Nachdem uns mit Japan der Markteintritt nach Asien geglückt ist, wollen wir jetzt auch China erobern.
Ihr Sortiment ist noch vergleichsweise überschaubar, was ist hier geplant?
Was wir jetzt planen sind margenstarke Accessoires wie Gürtel, Rücksäcke und Taschen. Wir befinden uns auch bereits in Gesprächen, um im Lizenzbereich Fuß zu fassen. Wir wollen hier aber nichts überstürzen und den Markenwert noch steigern. Außerdem ist es wichtig, den richtigen Partner zu finden.
Könnte es demnächst noch eine Überraschung für Ihre Investoren geben?
Wir hoffen, in diesem Jahr noch eine Kooperation in Asien bekannt geben zu können, mit der wir unsere Umsatzziele übertreffen können.
Herr Windisch, vielen Dank für das Interview.

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