Mit Fresenius-Aktien zum Millionär
Zu den ertragsreichsten Aktien der vergangenen zehn Jahren gehört zweifelsohne der Gesundheitskonzern Fresenius. Aus einer Investitionssumme von 75.000 ist in nur zehn Jahren eine Million Euro geworden. Gesehen auf das Startkapital macht die Dividende schon eine Rendite von 15 Prozent aus. Das Wachstum setzt sich fort, wie die Quartalszahlen beweisen.
Fresenius zeigt sich weiter robust. Das florierende Geschäft mit Nachahmermedikamenten in den USA und positive Währungseffekte haben dem Gesundheitskonzern erneut ein gutes Quartal beschert. In den USA profitiert die Infusionstherapie-Tochter Kabi mit ihren intravenös verabreichten generischen Arzneimitteln anhaltend von Lieferproblemen bei Wettbewerbern. Engpässe gibt es beispielsweise bei dem Narkosemittel Propofol. Zudem kommt der US-Tochter die Einführung neuer Produkte zugute.
Starkes Ergebnis
In den Monaten Juli bis September konnte der DAX-Konzern seine starke operative Entwicklung daher fortsetzen. Die Erlöse kletterten auf 4,86 von 4,04 Milliarden Euro im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 784 von 655 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente der Konzern 248 Millionen Euro, nach 202 Millionen Euro im Vorjahr.
Ausblick bestätigt
Für das Gesamtjahr bekräftigte Fresenius seine in diesem Jahr mehrmals angehobenen Jahresziele. Erwartet wird ein währungsbereinigter Anstieg des Konzernergebnisses um 14 bis 16 Prozent. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 12 bis 14 Prozent zulegen.

Dauerbrenner fürs Depot
Die Kursentwicklung machte den Anlegern in den vergangenen Jahren durchaus Freude. Die weltweite Zunahme von Zivilisationskrankheiten lässt auch weiterhin gut laufende Geschäfte erwarten. Neben der starken Performance bei der Aktie überzeugt Fresenius auch als verlässlicher Dividendenzahler. Wer hier schon länger investiert ist, kann sich wirklich freuen. Ein Anleger, der im Jahr 2002 für 75.000 Euro Fresenius-Aktien gekauft hat, kann sich zum einen über einen satten Kursgewinn von 920.000 Euro freuen. Zum anderen macht die Dividende gesehen auf das Startkapital vor zehn Jahren schon eine Rendite von 15 Prozent pro Jahr aus. Eine ähnliche Kurs- und Dividendenentwicklung wie in der Vergangenheit ist durchaus realistisch.
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