MIFA-Aktie schaltet wieder einen Gang hoch
Die MIFA AG bleibt auf Expansionskurs. Erst kürzlich hat die Mannschaft um Vorstand Peter Wicht den Fahrradhersteller Steppenwolf gekauft. Anlegern bietet sich nach wie vor eine interessante Chance, am boomenden Markt für E-Bikes zu profitieren.
Sangerhausen, dreißigtausend Seelen Gemeinde zwischen Magdeburg und Erfurt. Im Herzen Mitteldeutschlands geht es eher gemächlich zu. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen zum Beispiel die historische Altstadt oder das Europa-Rosarium. Besonders stolz ist man in der Region auf die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG. Der Traditionsbetrieb beschäftigt rund 500 Menschen und ist der Region seit seiner Gründung treu geblieben. Für Schlagzeilen sorgte die MIFA zuletzt nicht nur durch das finanzielle Engagement von AWD-Gründer Carsten Maschmeyer vor wenigen Monaten, sondern auch durch die Tatsache, dass sich Vorstand Peter Wicht und seine Mannschaft verstärkt um das Segment ebikes kümmern werden. „Viele haben den Markt für E-Bikes zu Begin unterschätzt. Wir sehen gerade, dass auch junge Leute das E-Bike für sich entdecken. Da steckt jede Menge Fantasie drin", schwärmt der MIFA-Vorstand Wicht.
Gute Deals
Wicht hat den Fahrradhersteller für die nächsten Jahre in Position gebracht. Besonders hob der Unternehmenslenker die gelungene Übernahme des Berliner E-Bike-Herstellers Grace hervor. Das Unternehmen hat sich als Technologieführer im Premium-Segment positioniert. „Für das Geschäftsjahr 2012 sind wir sehr zuversichtlich - und das liegt nicht zuletzt auch an Grace", so der Vorstand zuletzt gegenüber dem AKTIONÄR. Vor wenigen Tagen kaufte MIFA den Münchner Fahrradhersteller Steppenwolf. Dieser war zuletzt zwar defizitär, dennoch dürfte es Wicht und Co gelingen durch die hohe Effizienz innerhalb der Produktion auch diesen Neuzugang im MIFA-Verbund in die schwarzen Zahlen zu führen.

Weiter treten
Die MIFA AG wird in den nächsten Monaten höheren Erträgen entgegen radeln. Das Ziel von Vorstand Peter Wicht ist klar formuliert: mehr E-Bikes = höhere Margen = steigende Aktie. Das Papier ist weiterhin kaufenswert.
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