MIFA: Mit Maschmeyers Paladin Asset auf dem Volks-E-Bike zum gelben Trikot
Wenn es läuft, dann läuft`s. Der Kurs der MIFA-Aktie kein derzeit kein Halten mehr. Kurz vor Ostern wurde ein neues Allzeithoch markiert. Trotz der zuletzt guten Performance gibt es eine Reihe von Gründen, die für weiter steigende Kurse spricht. DER AKTIONÄR erhöht sein Kursziel erneut.
DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass die MIFA Mitteldeutsche Fahrradwerke AG im abgelaufenen Jahr Umatz und Gewinn deutlich steigern konnte. "Die positiven Geschäftszahlen für 2011 unterstreichen unsere Wettbewerbsfähigkeit", zeigt sich Vorstand Peter Wicht entsprechend zufrieden.
Volks-E-Bike als Aushängeschild
Auch im laufenden Jahr dürfte der ostdeutsche Traditionskonzern dynamisch wachsen. Dazu wird die Expansion innerhalb des Zukunftssegments E-Mobilität weiter vorangetrieben. Wer in diesen Tagen in den großen deutschen SB-Ketten wie Real, Metro oder Toom einkaufen geht, der kann die Produktoffensive sogar hautnah miterleben. Dort wird das von MIFA produzierte und von der Bild-Zeitung als "Volks-E-Bike" beworbene Rad für weniger als 1.000 Euro verkauft. „Gerade umweltbewusste junge Familien können nicht mehrere Tausend Euro für ein Fahrrad ausgeben. Wir halten es daher für sinnvoll, auch im unteren Preissegment E-Bikes anzubieten", erklärt Vorstand Peter Wicht: "Die MIFA hat das E-Bike nicht nur produziert. Durch unsere Serviceorganisation - übrigens die größte ihrer Art unter den deutschen Fahrradherstellern - übernehmen wir darüber hinaus auch den kompletten Kundendienst", führt der Vorstand aus.
Mit Paladin Asset ins Premiumsegment
Zuletzt sorgte die Gesellschaft auch mit der Übernahme des deutschen E-Bike-Herstellers Grace für aufsehen in der Branche. "Mit diesem Schritt hat die MIFA das Tor zum höhermargigen Premiumsegment weit aufgestoßen", erklärt Ingo Nix von der Paladin Asset Management GmbH gegenüber dem AKTIONÄR. Der Stratege leitet die Vermögensverwaltung des AWD-Gründers Carsten Maschmeyer - und ist mit der Paladin seit Mitte März größter Aktionär der MIFA AG.
Bodenhaftung nicht verloren
Auch wenn bei der MIFA mehr und mehr die junge Zielgruppe in den Fokus rückt, will das ostdeutsche Traditionsunternehmen auch im stabilen Geschäft mit klassischen Fahrrädern verankert bleiben. Ebenfalls positiv: Mit der Inbetriebnahme eines vollautomatischen Kleinteilelagers wurden die Weichen für die weitere Optimierung der Kostenstruktur gestellt.

Neues Kursziel
Die Auftragsbücher für die aktuelle Fahrradsaison sind bestens gefüllt. "Wir produzieren derzeit laufend im Drei-Schicht-Betrieb", so der MIFA-Vorstand. DER AKTIONÄR erwartet allein durch den Grace-Zukauf in diesem Jahr einen Zuwachs beim Umsatz von 20 Millionen Euro. Insgesamt sollte die MIFA die Erlöse im laufenden Jahr auf über 130 Millionen Euro steigern können. Durch den Sprung in den höhermargigen Bereich dürfte sich die Marge sogar verdoppeln. Kein Wunder also, dass die MIFA-Aktie derzeit kein Halten mehr kennt und von einem Allzeithoch zum nächsten steigt. DER AKTIONÄR erhöht daher das Kursziel auf 15,00 Euro und zieht den Stopp auf 7,90 Euro nach. Zur Erinnerung: Nach der ersten Vorstellung im AKTIONAR hat die Aktie bereits mehr als 150 Prozent an Wert zulegen können.
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