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Mic AG im Aufwind: Investor Maschmeyer stockt weiter auf

Jochen Kauper

Carsten Maschmeyer sorgt am heimischen Aktienmarkt weiter für Aufsehen. Über seine Vermögensverwaltung Paladin Asset Management hat der Finanzinvestor seine Beteiligung an der Mic AG deutlich aufgestockt. Die Aktie des Frühphasenfinanzierers kann sich weiter von ihren Tiefstständen lösen. DER AKTIONÄR sieht weiteres Kurspotenzial.

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Carsten Maschmeyer hat über die Vermögensverwaltung Paladin Asset Management GmbH seinen Anteil am Münchener Frühphasenfinanzierer Mic AG weiter aufgestockt. In einem zweiten Schritt hält der Investor und Ankeraktionär nunmehr rund zehn Prozent an der Gesellschaft. Bereits im Februar 2012 hatte sich Maschmeyer Investmentrarm Paladin rund fünf Prozent an der Mic AG gesichert.

Deutlich unter fairem Wert

„Bereits bei unserem Einstieg im Februar haben wir betont, dass wir unsere Beteiligung an der Mic AG als strategisches Investment ansehen. Der derzeitige Börsenwert von weniger als 18 Millionen Euro liegt weit unter dem fairen Wert des Mic-Portfolios", erklärt Ingo Nix, Geschäftsführer der Paladin Asset Management GmbH, den Zukauf. „Neben der Mic-Beteiligung Exergy GmbH, deren neue Generation von Hochleistungsservern für das schnelle Internet auf der CeBIT auf sehr großes Interesse gestoßen ist, sehen wir vor allem in der PiMON GmbH deutliches Potenzial", führt der Aktien-Experte aus.

Perle PiMON?

Als Frühphaseninvestor beteiligt sich die Mic AG vor allem an Unternehmen aus den Bereichen Kommunikations-, Faseroptik- oder der Medizintechnik. Derzeit befinden sich 14 Beteiligungen im Portfolio der Gesellschaft. Sehr große Fantasie sehen die Experten bei der PiMON. Die Glasfaser-Technologie von PiMON ermöglicht die vollautomatische Überwachung von Öl- und Gaspipelines inklusive einer präzisen Ortung von Störungen und Pipelinelecks. Das deutsche Start-up-Unternehmen wird von der ESA, dem deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum DLR und dem Bayrischen Wirtschaftsministerium unterstützt. Die PiMON-Technik wurde vor kurzem bei einem großen Pipelinebetreiber in Indien im Rahmen einer Testinstallation auf 40 Kilometer Länge in den Praxiseinsatz übernommen. „PiMON steht kurz vor dem Durchbruch. Da die PiMON-Technologie auch zur Kontrolle von Grundstücksgrenzen, zur Überwachung von Stromleitungen auf Überhitzung und zur Ortung von Lecks in Trinkwasserleitungen angepasst werden kann", erklärt Paladin-Stratege Nix.

Potenzial

Die Aufstockung des Finanzinvestors Maschmeyer sollte das Interesse der Anleger verstärkt auf die Mic AG richten. Allein die Tochter PiMON das Potenzial, den aktuellen Börsenwert der Muttergesellschaft von knapp 18 Millionen Euro zu übertreffen. Die restlichen Töchter bekämen Anleger quasi gratis hinzu. DER AKTIONÄR sieht daher noch Luft nach oben. Risikobewusste Anleger können daher mit Kursziel 5,00 Euro auf dem aktuellen Kursniveau zugreifen.

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