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Metro: Gewinnwarnung - Aktie bricht ein

Andreas Deutsch

Deutschlands größter Handelskonzern Metro hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr wegen des verschlechterten Konsumumfeldes in der Eurozone gesenkt. Die Anleger sind schockiert, die Aktie verliert deutlich.

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Statt des bisher angepeilten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Sonderposten auf der Vorjahreshöhe von 2,372 Milliarden Euro stellten die Düsseldorfer am Freitag lediglich rund 2 Milliarden Euro in Aussicht. Metro hält allerdings an dem Ziel fest, den Vorjahresumsatz von 66,7 Milliarden Euro zu übertreffen. Zudem wollen die Düsseldorfer den Cash Flow erhöhen und die Nettoverschuldung verringern.

Metro begründet diesen Schritt mit der steigenden Arbeitslosigkeit in der Eurozone sowie mit dem verschärften Konsolidierungskurs zur Eindämmung der Staatsschuldenkrise. Trotz eingeleiteter Maßnahmen zur Umsatz- und Effizienzsteigerung werde der Geschäftsverlauf insbesondere in Süd- und Teilen Osteuropas spürbar beeinträchtigt.

Konsumenten halten sich zurück

"In vielen Ländern haben sich in den vergangenen Wochen die Bedingungen für unsere Kunden und damit auch für unser Geschäft deutlich verschlechtert. Dies hat zu einer noch größeren Konsumzurückhaltung insbesondere bei Nichtlebensmitteln wie zum Beispiel Unterhaltungselektronik geführt", sagte Vorstandschef Olaf Koch.

Kein Kauf

Die Metro-Aktie verliert nach der Meldung neun Prozent. Anleger sollten das Papier meiden.

dpa-AFX

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