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Metro-Aktie: Der Schrecken geht weiter

Michael Herrmann

Die Aktie des Handelsriesen Metro befindet sich auch heute wieder im Sinkflug. Nach der Gewinnwarnung bläst dem MDAX-Konzern weiter kräftiger Gegenwind von Seiten der Analysten ins Gesicht. Besonders drastisch fällt die Reaktion der britischen Investmentbank Barclays aus.

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Barclays-Analyst James Anstead hat Metro nach der jüngsten Gewinnwarnung von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 32 auf 23 Euro zusammengeschrumpft. Die neuen Ziele des Konzerns hätten Anstead dazu veranlasst, die Gewinnprognosen für 2013 und 2014 um fast ein Viertel zu senken. Zudem sei sein Glaube an eine Stabilisierung durch die neuerliche Gewinnwarnung erschüttert.

Auch operative Probleme verantwortlich

Auch Jürgen Kolb von der französischen Investmentbank Cheuvreux hat das Kursziel für Metro gesenkt. Statt 23 Euro lautet es nun 22 Euro. Die Einstufung bleibt auf "Underperform". Auch operative Probleme hätten zur zweiten Gewinnwarnung des Handelskonzerns geführt. Der Nicht-Lebensmittelbereich entwickle sich nach wie vor schwach, woran sich sobald auch nichts ändern dürfte. Ein möglicher Verkauf der ausländischen Real-Filialen sei zwar denkbar, auf absehbare Zeit aber eher unwahrscehinlich.

Kursziel 20 Euro

Fabienne Caron von Kepler hat dagegen das Kursziel belassen. Allerdings lautete dies auch bereits zuvor nur 20 Euro. Auch DER AKTIONÄR gibt weiter ein Kursziel von 20 Euro aus. Die Aktie ist damit nach wie vor kein Kauf. Anleger sollten stattdessen zu anderen Titeln greifen, wie etwa starken Markenkonzernen. Wo sich hier der Kauf besonders lohnt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von DER AKTIONÄR.

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