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Metro: Nahezu Ramschniveau

Michael Herrmann

Die Gewinnwarnung des Düsseldorfer Handelsriesen Metro hat nicht nur bei Analysten ihre Folgen hinterlassen. Auch die Ratingagentur Moody’s hat nun auf den gesenkten Ausblick reagiert und die Bonität des MDAX-Konzerns noch einmal reduziert.

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Das hat gesessen. Nach Anlegern und Analysten hat nun auch Moody's auf die in der Vorwoche erfolgte Gewinnwarnung des Einzelhändlers Metro reagiert. Die amerikanische Ratingagentur hat die Bonität des ehemaligen DAX-Konzerns von "Baa2" auf "Baa3" gesenkt. Damit wird Metro nur noch eine Stufe über Ramschniveau eingestuft. Immerhin sei der Ausblick stabil.

Keine Besserung in Sicht

Moody's rechnet vor dem Hintergrund schwächerer Ergebnisse und eines mangelnden Schuldenabbaus nicht damit, dass sich die Finanzsituation Metros mittelfristig verbessern wird. Darüber hinaus könnten die Bestrebungen des Metro-Großaktionärs Haniel, seine eigene Verschuldung weiter zu senken, die finanzielle Flexibilität des MDAX-Konzerns zusätzlich einschränken.

Weiter kein Kauf

Die gesenkte Bonität bestätigt erneut die skeptische Einschätzung des AKTIONÄR zur Metro-Aktie. Mehr als das aktuelle Niveau von um die 20 Euro ist angesichts der massiven Probleme des Handelskonzerns nicht drin. Anleger sollten daher weiter die Finger von Metro lassen und stattdessen zu anderen Aktien greifen.

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