Merck: Das sagen die Analysten
Nach den überraschend guten Zahlen haben zahlreiche Analystenhäuser ihre Ratings für den DAX-Konzern überarbeitet. DER AKTIONÄR hat eine Auswahl an Analystenstimmen zusammengetragen.
Die Credit Suisse hat das Kursziel für die Aktie von 80 auf 95 Euro angehoben. Analystin Luisa Hector beließ ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr unverändert, erhöhte aber ihre Erwartungen für das Jahr 2013. Höhere Umsätze und geringere Devisenabsicherungen sollten zu einem besseren Ergebnis führen. Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal hätten ihre Schätzungen um fünf und sechs Prozent übertroffen. Vor allen Dingen das Pharmageschäft habe sich positiv entwickelt. Ihr Rating für die Aktie lautet weiterhin „Neutral".
Auch die Experten von JPMorgan zeigen sich optimistischer für das Merck-Papier. Für Analyst Richard Vosser hat sich das Chance-Risiko-Verhältnis bei der Aktie nach der Vorlage des Zahlenwerks verbessert. Das Abwärtsrisiko sei sehr begrenzt. Sein neues Kursziel beträgt 87 Euro (zuvor 75 Euro), das neue Rating lautet „Neutral" (zuvor „Underweight").
Noch optimistischer zeigt sich die UBS. Nach der Prognoseanhebung hat Analyst Andrew Whitney seine Schätzungen angehoben. Mit Blick auf die künftigen Quartalsausweise und die laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen hätten die Papiere weiteres Potenzial. Zudem sei das Pharmageschäft niedrig bewertet. Whitney bestätigt das Rating „Buy" und erhöht das Kursziel von 93 auf 98 Euro.

Weiter aussichtsreich
Die Merck-Aktie stellt nach Sicht des AKTIONÄR weiterhin eine solide konservative Anlage für Langfristinvestoren dar. Trader, die auf die Empfehlung vom Montag reagiert haben, peilen als kurzfristiges Ziel bei der Aktie das Hoch bei 87,45 Euro an. Hier können sie zumindest Teilgewinne realisieren.
mit Material von dpa-afx
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