Medigene: Kurssprung nach Partner-Deal
Die Medigene-Aktie kann heute deutlich zulegen. Ein weiterer Lizenzdeal für die Genitalwarzensalbe Veregen hat einige Käufer auf den Plan gerufen. Der Titel bastelt an einer Bodenbildung.
Positive Neuigkeiten bei Medigene. Das Martinsrieder Biotech-Unternehmen konnte für seine Genitalwarzensalbe einen Lizenzdeal in Frankreich unter Dach und Fach bringen. Mit Laboratoires Expanscience wurde ein exklusiver Lizenz- und Liefervertrag für Veregen geschlossen.
In Erwartung einiger Meilensteinzahlungen
Im Zuge dessen wird Medigene die Franzosen mit dem Arzneimittel beliefern, als Ausgleich erhalten die Bayern Lizenzzahlungen von insgesamt rund 2,3 Millionen Euro und eine Umsatzbeteiligung in prozentual zweistelliger Höhe. Der erste Meilenstein wird bei Einreichen des Zulassungsverfahrens für Veregen in Frankreich fällig.
Medigene setzt seine Strategie, zahlreiche Partnerschaften zur Vermarktung von Veregen in diversen Ländern abzuschließen, also konsequent fort. Im vergangenen Jahr konnten bereits Partner für China und Südkorea sowie Israel, Griechenland und Zypern gewonnen werden. Die steigende Zahl an Partnerschaften dürfte auch den Veregen-Umsatz in den kommenden Monaten deutlich ankurbeln.

Aktie bastelt an Boden
Die Medigene-Aktie kann heute infolge der Meldung deutlich zulegen und notiert prozentual zweistellig im Plus. Seit Erreichen eines neuen Allzeittiefs im November 2010 bei 1,64 Euro versucht sich der Titel an einer charttechnischen Bodenbildung. Diese ist aber noch nicht abgeschlossen. Erst bei einem Bruch der Abwärtstrends wäre weiteres Aufwärtspotenzial vorhanden. DER AKTIONÄR stuft die Medigene-Aktie daher weiter als eine Halteposition ein.
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