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Medigene: Gemischtes Quartalsergebnis

Stefan Limmer

Der Start ins neue Jahr verlief für den Biotechnologiekonzern Medigene durchwachsen. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Ergebnisse aus fortgeführten Aktivitäten durch die Bank besser aus. Aufgrund fehlender Einmaleffekten rutschte der Biotechnologiekonzern aber in den Verlust.

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Die Gesamterlöse aus fortgeführten Aktivitäten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 0,6 Millionen auf 1,6 Millionen Euro. Der EBITDA-Verlust aus fortgeführten Aktivitäten verringerte sich von Minus 2,9 Millionen auf Minus zwei Millionen Euro und der Periodenfehlbetrag sank von Minus 3,1 Millionen auf Minus 2,3 Millionen Euro.

Einmaleffekt entfällt

Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz von 27,9 Millionen auf 1,6 Millionen Euro. Das EBITDA rutschte von 19,2 Millionen auf Minus zwei Millionen Euro. Das positive Ergebnis im ersten Quartal 2011 kam hierbei nur durch eine Einmalzahlung in Höhe von 20 Millionen Euro für die Übertragung der Eligard-Rechte an den Vertriebspartner Astellas zustande.

Prognose bestätigt

Für das Gesamtjahr bestätigte das Management die Prognosen. Im Jahr 2012 werden steigende Umsätze aus fortgeführten Aktivitäten in Höhe von fünf Millionen Euro erwartet. Aufgrund wachsender Ausgaben für die Entwicklung rechnet Medigene aber mit einem Verlust auf EBITDA-Basis im mittleren einstelligen Millionenbereich.

Charttechnisch interessant, aber…

Aus charttechnischer Sicht verläuft die Medigene-Aktie seit Anfang des Jahres in einem Aufwärtstrend. Da aber der positive Newsflow seitens des Unternehmens in Zukunft dünn sein sollte, ist das langfristige Aufwärtspotenzial begrenzt. Kurzfristig agierende Markteilnehmer können sich dennoch den aktuellen Aufwärtstrend zu Nutze machen. Vor einem Kauf sollten Kurse über der 1,60-Euro-Marke abgewartet werden. Ein Stopp bei 1,35 Euro sichert die Position nach unten ab. 

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