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Marktturbulenzen zum Trotz: Evonik forciert IPO

Dominik Schertel

Die Kursturbulenzen am deutschten Aktienmarkt halten den Chemiekonzern Evonik nicht davon ab, seinen Börsengang voranzutreiben. Der erste Handelstag ist noch vor der Sommerpause geplant.

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Die Evonik-Anteilseigner RAG-Stiftung (74,99 Prozent) und CVC Fonds (25,01 Prozent) sowie der Vorstand und Aufsichtrat von Evonik haben am Freitag ihren Plan für den Börsengang des Spezialchemiekonzerns bestätigt. Einen genauen Termin für die Erstnotiz nannten die Parteien nicht. In Finanzkreisen kursierte zuletzt der 25. Juni als erster Handelstag. 

Zuversicht überwiegt

Trotz der derzeit schwierigen Situation an den Finanzmärkten geben sich die Beteiligten optimistisch. Evonik-Vorstandsvorsitzender Klaus Engel erwartet sich durch den Gang an die Börse einen Attraktivitätszuwachs für das Unternehmen. Auch Wilhelm Bonse-Geuking, Vorsitzender des Vorstands der RAG-Stiftung und Aufsichtsratsvorsitzender von Evonik, ist zuversichtlich und sieht das Unternehmen für den avisierten Börsengang hervorragend vorbereitet.

DAX-Kandidat

Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete der Konzern 14,5 Milliarden Euro und ein EBIT von 2,1 Milliarden Euro. Unterm Strich blieb ein Konzernergebnis von einer Milliarde Euro. Der anstehende Börsengang gehört zu den größten in der Geschichte des deutschen Aktienmarktes. Stiftungschef Bonse-Geuking hatte den Wert des Konzerns mit 15 Milliarden Euro angegeben. Damit wäre Evonik ein klarer Kandidat für den DAX. In Finanzkreisen gibt es allerdings Zweifel, ob diese Bewertung erreicht werden könnte.

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