Andreas Deutsch
Der ewige Skeptiker Marc Faber ist optimistisch für Aktien. "In den kommenden zehn Jahren werden sich Dividendentitel besser entwickeln als Staatsanleihen", so der Schweizer Vermögensverwalter zu CNBC. Darüber hinaus warnte Faber vor den aufgeblähten Rohstoffpreisen.
Faber kritisierte die Gelddruckerei der Notenbanken. "Jede dieser Aktionen hat unbeabsichtigte Konsequenzen zur Folge", so Faber zu CNBC. "Diese unbeabsichtigten Konsequenzen sind höhere Inflationsraten." Das Ende vom Lied sei, dass die Staaten irgendwann bankrott gehen würden. Dies könnte laut Faber mit Gelddrucken nur herausgezögert werden.
"Massiv aufgebläht"
Von Staatsanleihen hält Faber derzeit nichts. "In den kommenden zehn Jahren werden sich Dividendentitel besser entwickeln als Staatsanleihen", so der Vermögensverwalter, wegen seiner pessimistischen Prognosen auch "Dr. Doom" genannt. Auch für Rohstoffe ist er skeptisch. "Die tiefe Zinsumgebung und das frische Geld aus der Notenpresse haben die Rohstoffpreise massiv aufgebläht", so Faber laut NZZ auf der Messe für strukturierte Produkte in Zürich. Das sehe man bei Öl, das Mitte 2008 mit 147 Dollar trotz bereits erkennbarer Rezessionstendenzen einen Spitzenwert erreicht habe.
Dem Privatinvestor empfiehlt Faber, das Portfolio wie folgt aufzustellen: 25 Prozent Bargeld und Unternehmensobligationen, 25 Prozent Aktien, 25 Prozent Immobilien und 25 Prozent Edelmetalle.