Manz mit Mega-März: 40 Millionen-Euro-Aufträge
Die Manz AG hat sich erfolgreich von der schwachen Solarbranche gelöst. Das Gros der Bestellungen kommt längst von Kunden, die Touchscreen-Produkte oder moderne TVs herstellen.
So sieht ein schöner Frühling aus: Nachdem Manz bereits im Februar einen Auftrag im Wert von 33-Millionen-Euro gemeldet hatte, war der März nun noch besser. Der heutigen Meldung zufolge konnte das Unternehmen im laufenden Monat zusätzliche Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 40 Millionen Euro akquirieren. Neben Anlagen zur Produktion von Komponenten für Hersteller von Flachbildschirmen und Touchscreens (32 Millionen Euro) wurden Produktionssysteme zur Herstellung von Li-Ion Batterien (8 Millionen Euro) verkauft. Somit erhöht sich der Auftragsbestand auf über 104 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die gesamt Marktkapitalisierung liegt bei lediglich 125 Millionen Euro.
Martin Hipp, Finanzvorstand der Manz AG: "Aufgrund der guten Auftragslage sind unsere Fertigungskapazitäten gut ausgelastet. Mit dem momentanen Auftragsbestand besteht eine gute Chance, dass wir im laufenden Geschäftsjahr ein vergleichbares Umsatzniveau erreichen wie 2011. Der hohe Anteil von über 90 Prozent der "Nicht-Solar-Aufträge" in unserem Auftragsbestand macht uns sehr zuversichtlich, unsere Ziele auch im aktuell schwachen Marktumfeld der Solarindustrie zu erreichen. In Abhängigkeit von der Marktentwicklung im Bereich der CIGS-Technologie besteht zudem das Potenzial, die genannten Ziele noch zu übertreffen."

Aktie bleibt ein Kauf
Die Abhängigkeit vom kriselnden Solarsektor nimmt ab. Die mit einem günstigen 2013er-KGV von 13 bewertete Manz AG bleibt daher aussichtsreich. Zumal die boomende Nachfrage nach Tablet-Computern und Smartphones sowie der Zukunftsbereich Lithium-Ionen-Batterien für weiter steigende Aufträge sorgen sollten. Auch charttechnisch ist alles im Lot: Das Papier notiert komfortabel über der 38- und 90-Tagelinie.
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