Manz: Heute schon an morgen denken – und kaufen!
Die Manz AG ist zwar wie erwartet verhalten in das Geschäftsjahr 2012 gestartet. Der Maschinenbauer musste im Auftaktquartal einen Umsatzeinbruch hinnehmen und rote Zahlen ausweisen. Für die kommenden Monate gibt sich die Konzernführung allerdings optimistisch. Die Aktie besitzt daher weiter viel Luft nach oben.
Nach einem Rekordumsatz im Geschäftsjahr 2011 musste Manz im Auftaktquartal 2012 einen Umsatzeinbruch hinnehmen. Wegen der schwachen Auftragsentwicklung im letzten Quartal 2011 verringerten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28,9 Prozent auf 44,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis beläuft sich auf minus 4,9 Millionen Euro. Während sich das Segment Flat Panel Display (FPD) stark entwickelte, gab der Geschäftsbereich Solar deutlich auf minus 6,3 Millionen Euro nach. Unter dem Strich bleibt ein Verlust von 5,4 Millionen Euro, nach einem Minus von 0,7 Millionen Euro im Vorjahr.
Positiv gestimmt
Dem verhaltenen Start zum Trotz, sieht sich die Konzernführung von Manz auf einem guten Weg, das Umsatzniveau des Vorjahres wieder zu erreichen und die Ertragskraft zu steigern. "Dank der hohen Auftragseingänge in den Bereichen FPD und Lithium-Ionen-Batterien im ersten Quartal sind unsere Produktionskapazitäten jedoch momentan sehr gut ausgelastet", erklärt Vorstandsvorsitzender Dieter Manz. Der Maschinenbauer konnte in diesen Segmenten im Auftaktquartal Aufträge von rund 73 Millionen Euro an Land ziehen. Insgesamt ergibt sich zum 31. März 2012 ein Auftragsbestand von 104 Millionen Euro.

Dabeibleiben
DER AKTIONÄR hat bereits vor Zahlen auf die attraktive Bewertung der Manz-Aktie hingewiesen. Mit dem Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend hat sich zudem die charttechnische Lage aufgehellt. Nun trifft der Wert auf die 38-Tage-Linie und den horizontalen Widerstand bei 25,14 Euro. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, halten an dem Real-Depot-Wert fest.
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