Manchester United setzt IPO-Preis fest
Malcolm Glazer macht Tempo. Der Besitzer der Red Devils will den englischen Rekordmeister so schnell wie möglich an die Börse zurückbringen. Mit dem Erlös soll Uniteds riesiger Schuldenberg abgebaut werden.
Manchester United will durch seinem Börsengang 333 Millionen Dollar einsammeln. Der englische Rekordmeister wird 16,7 Millionen Aktien zu einem Stückpreis zwischen 16 und 20 Dollar angeboten werden. Einen genauen Termin wann das Comeback an der Börse über die Bühne gehen soll blieben die Red Devils weiterhin schuldig.
Keine Kondition
Mehrmals englischer Meister, Pokalsieger, Champions League-Sieger. Geht es nach Trainer Alex Fergusson, so ist ManU längst fit für ein Comeback an der Börse. Strippenzieher und Taktgeber für dieses Vorhaben ist allerdings der US-Milliardär Malcolm Glazer. Verschiedene US-Medien berichten, dass Manchester United bereits in der kommenden Woche mit seiner Raodshow starten will. Mit den Einnahmen will ManU einen Teil des riesigen Schuldenbergs in Höhe von 679 Millionen Pfund abtragen.
Im Abseits
Es ist nicht der erste Börsengang von Manchester United. Die Aktie des Fußball-Clubs wurde zuletzt in London notiert. Abpfiff war für Manchester im Jahr 2005. Damals hatte Milliardär Glazer den Club für 790 Millionen Pfund gekauft und von der Börse genommen.
Unter Druck
Der Börsengang wird sicherlich von einer großen Publicity begleitet. Allerdings wird das Papier von Manchester United bald nach dem IPO wieder im Abseits landen. Fußballaktien bleiben nur etwas für echte Fans von Rooney, Ferdinand und Co.
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