Manchester United dribbelt zurück an die Börse
Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United ändert seine Spielweise. Medienberichten zu Folge strebt der Club ein Börsen-Comeback in New York an. Dabei wollen Sir Alex und Co rund 100 Millionen Dollar einnehmen. DER AKTIONÄR mit ersten Details zum Börsen-Comeback.
Sir Alex Ferguson ist einzigartig. Bereits seit 25 Jahren ist er Trainer des englischen Vorzeigeklubs Manchester United. Dabei stellt sich die Frage, was den Übungsleiter der „Red Devils" immer wieder zu Höchstleistungen antreibt. Mehrmals englischer Meister, Pokalsieger, Champions League-Sieger.
Strippenzieher aus den USA
Seine Pflichten hat Ferguson mehr als erfüllt. Manchester United fit für ein Börsencomeback zu bekommen. Das ist nicht die Aufgabe von Ferguson. Hier zieht der amerikanische Milliardär Malcolm Glazer die Fäden.
Schwache Entwicklung
Ursprünglich hatte Manchester United nach Medienberichten einen Börsengang in Singapur oder Hongkong geplant. Der kick-off findet jetzt in New York statt. Es ist nicht der erste Börsengang der Red Devils. Die Aktie des Fußball-Clubs wurde in London notiert. Abpfiff war für Manchester im Jahr 2005. Damals hatte Glazer den Club für 790 Millionen Pfund gekauft und von der Börse genommen. Auch nach der Rückkehr an die Börse wird Glazer Mehrheitseigentümer bleiben.
Premium-Marke
Dem Magazin Forbes nach ist Manchester United der wertvollste Fußballverein der Welt. Mit einem Wert von 2,2 Milliarden Dollar vor Real Madrid (1,9 Milliarden Dollar) und dem FC Barcelona mit 1,3 Milliarden Dollar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende Juni 2011) kam Manchester United auf einen Umsatz von 331 Millionen Pfund. Verdient wurden 13 Millionen Pfund.
Abseitsstellung
Mit den Einnahmen aus dem Börsengang will Manchester United die hohen Schulden von rund 679 Millionen Pfund abbauen. Der Preis pro Aktie steht bislang noch nicht fest. Auch das Datum des Börsengangs ist noch offen. Der Börsengang wird sicherlich von einer großen Publicity begleitet. Allerdings wird das Papier von Manchester United bald wieder im Abseits landen. Nur etwas für echte Fußball-Fans.
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