MAN: Schwacher Auftakt
Der LKW-Bauer MAN hat im ersten Quartal 2012 deutlich weniger verdient und gibt sich auch für die kommenden Monate zurückhaltend. Erfreulicher ist für die Aktionäre die angekündigte Dividendenerhöhung.
MAN ist schwächer in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Nach vorläufigen Zahlen belief sich das operative Ergebnis im ersten Quartal auf 250 Millionen Euro, was einem Rückgang um rund 20 Prozent entspricht. Der Konzern begründet das mit dem starken Wettbewerb in einigen Märkten. Die endgültigen Zahlen werden am 3. Mai präsentiert.
Schwieriges Jahr
Wegen der weltweiten Abschwächung des Wirtschaftswachstums rechnet die Konzernführung für das Gesamtjahr mit einem leicht rückläufigen Umsatz, was ein rückläufiges Ergebnis nach ziehen wird. Langfristig bleibt man allerdings optimistisch. "Wir wollen weiter profitabel wachsen und zukünftig der erfolgreichste Nutzfahrzeug-Hersteller der Welt sein", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Georg Pachta-Reyhofen.
Höhere Dividende
Nach dem Rekordjahr 2011 dürfen sich Aktionäre auf eine höhere Gewinnbeteiligung freuen. Im Rahmen der Hauptversammlung hat die Konzernführung eine Dividendenerhöhung auf 2,30 Euro vorgeschlagen. Im Vorjahr wurden noch 2,00 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Gut abgesichert
Der Wolfsburger VW-Konzern greift bei MAN nach der Macht. Ein weiterer Schritt in Richtung voller Kontrolle soll der Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag bringen. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner langfristig positiven Einschätzung für die MAN-Aktie. Anleger sollten unbedingt dabeibleiben. Angesichts dessen, dass VW den Anteil an MAN ausbauen muss, um einen 75-Prozent-Anteil am kombinierten Autobauer zu erhalten, sichert den MAN-Kurs nach unten ab.
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