Michael Schröder
Die Lufthansa hat einen Schlussstrich unter das Krisenjahr 2009 gezogen. Die Aktie konnte in den letzten Wochen einen Trendwechsel einleiten und befindet sich wieder im Steigflug. Das erste Ziel der Erholungsbewegung liegt im Bereich des Jahreshochs. Risikofreudige Anleger setzen mit dem Derivat des Tages auf steigende Notierungen bei der Kranich-Airline.
DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass das operative Ergebnis bei der Lufthansa im abgelaufenen Geschäftsjahr um rund 90 Prozent auf 130 Millionen Euro eingebrochen war. Unter dem Strich blieb ein Verlust von 112 Millionen Euro hängen, gleichzeitig sank der Umsatz um ein Zehntel auf 22,3 Milliarden Euro. Nach dem deutlichen Gewinneinbruch rechnen die Verantwortlichen der Kranich-Airline im laufenden Jahr mit einer leichten Erholung, ab 2011 soll es zu einer spürbaren Belebung des Geschäfts kommen.
Analysten sehen Kurspotenzial
Zuletzt liefen auch immer mehr positive Analystenstimmen über den Ticker. So bestätigte die Citigroup ihre Einschätzung für die Lufthansa-Aktie mit "Buy" und Kursziel 15,20 Euro. Auch die Experten von Cheuvreux ("Outperform") sind von der DAX-Aktie weiter überzeugt. Sie sehen die Papiere bei 15,00 Euro fair bewertet. In diesem Bereich liegt auch die Zielzone des AKTIONÄRs. Die Kaufempfehlung für den DAX-Titel wird erneut bestätigt.
Mit Rückenwind Richtung Jahreshoch
Das schwache Marktumfeld sowie die Unsicherheiten durch den Pilotenstreik hatten die Aktie in den ersten Wochen des Jahres deutlich unter Druck gesetzt. Im Bereich um 11,00 Euro erfolgte dann eine Bodenbildung. Seit Anfang März e befindet sich die Aktie des deutschen Branchenprimus wieder im Aufwind. Ein Blick auf den Chart zeigt, dass die DAX-Aktie auf dem besten Weg ist, ein neues Kaufsignal zu generieren. Wird der Zwischenstopp an der 12-Euro-Marke beendet, dürfte der Kurs mit Rückenwind Richtung Jahreshoch weiterfliegen.

Long mit Hebel 5
Risikofreudige Anleger können mit einer bewusst klein gehaltenen Position mit dem Lufthansa MINI-Long (WKN DZ0 2H0) von der DZ Bank auf steigende Notierungen spekulieren. Der Schein ohne Laufzeitbegrenzung hat seine Basis bei 9,67 Euro (Stopp-Loss: 10,14 Euro) und verfügt über einen Hebel von 5. Geht das Szenario auf und die Aktie klettert bis in den ersten Zielbereich um 13,00 Euro, liegt das Derivat des Tages (akt. Kurs: 0,24 Euro) rund 40 Prozent im Plus. Ein Stoppkurs bei 0,15 Euro sichert ab. Der Schein befindet sich bereits im Online-Musterdepot.