Lufthansa verschärft Sparkurs
Die Lufthansa wird zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um den eingeschlagenen Sparkurs voranzutreiben. Die Fortschritte des Programms "Score" würden in diesem Jahr nicht wie gewünscht "ergebnisverbessernd sichtbar", begründet Konzernchef Christoph Franz die zusätzlichen Maßnahmen.
Im Interview mit der Mitarbeiterzeitschrift Lufthanseat hat sich Lufthansa-Chef Christoph Franz zu den Fortschritten des Sparprogramms "Score", das Anfang 2012 aufgelegt wurde, zurückhaltend geäußert. Als Gründe für den "Rückstand" nannte der Konzernlenker hohe Treibstoffpreise, die ungünstige Konjunkturentwicklung, die Eurokrise aber auch hohe Gebühren und Materialkosten
Auf einem guten Weg
Die Kranich-Airline will das Ergebnis im Rahmen des Programms bis 2014 um mindestens 1,5 Milliarden Euro steigern. Viele der gut 2.500 Maßnahmen würden bereits greifen, dennoch seien zusätzliche Anstrengungen notwendig, um die Ziele zu erreichen. Das größte Einsparpotenzial sieht die Airline im Personalbereich. In Deutschland sollen in den kommenden Jahren 2.500 Verwaltungsjobs wegfallen.

Langfristig aussichtsreich
Mit dem Sparprogramm hat die Lufthansa notwendige Maßnahmen angestoßen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Zur Umsetzung muss die Kranich-Airline allerdings noch die ein oder andere Hürde nehmen. DER AKTIONÄR bleibt optimistisch und bestätigt sein Kursziel bei 13,50 Euro.
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