| Exklusiv-Interview Dr. Jens Ehrhardt: "Gold allersicherste Anlage"In solch unsicheren Zeiten wie diesen, sind die Anleger auf den Rat von Experten angewiesen. Was ...»mehr |
|  | DAX zieht an: E.on, Deutsche Telekom, Facebook, Leoni, RWE, SGL Carbon und Siemens im Fokus »mehr |
|  | Energie für´s DepotMit einer prall gefüllten Auftragspipeline sorgt dieser Windkraft-Spezialist für Rückenwind ...»mehr |
|
 |  Werner Sperber
Das Hightech-Unternehmen LPKF Laser blickt aufgrund der breiten Aufstellung zuversichtlich in die Zukunft. Vorsichtshalber kassierte die Hauptversammlung aber die Dividende für das Jahr 2008 ein. Charttechnisch muss die Aktie nun einen Widerstand überwinden. Das Hightech-Unternehmen LPKF Laser blickt aufgrund der breiten Aufstellung zuversichtlich in die Zukunft. Vorsichtshalber kassierte die Hauptversammlung aber die Dividende für das Jahr 2008 ein. Charttechnisch muss die Aktie nun einen Widerstand überwinden. LPKF Laser & Electronics mit Sitz in Garbsen gliedert das operative Geschäft in die drei Basis-Sparten Rapid Prototyping,
Stencil
und
Leiterplattenbearbeitung
sowie in die drei Wachstumssparten
MID,
Kunststoffschweißen und
Solar. Dazu kommen Präzisionstische und Messsysteme sowie Dienstleistungen. Die Abnehmer von LPKF kommen aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilzuliefer-Industrie, der Elektronik- und der Kunststoffindustrie und der Solarbranche. Für diese Kunden entwickelt, baut und vertreibt LPKF Anlagen und Software zur Herstellung von Leiterplatten, dreidimensionalen Schaltungsträgern (Molded Interconnect Devices, MID) sowie Metallschablonen zur Oberflächenbearbeitung und zum Mikroschneiden. Sicherer Stand auf sechs Beinen
Bei der Hauptversammlung in Hannover hat der seit 1. Februar tätige Vorstandsvorsitzende Dr. Ingo Bretthauer vorgeschlagen, auf eine Dividendenzahlung für das Jahr 2008 zu verzichten, was die rund 250 Teilnehmer auch beschlossen haben. Der vor allem für Produktion, Marketing und Vertrieb verantwortliche Dr. Bretthauer begründete diesen Schritt mit den weiterhin großen Unsicherheiten, welche durch die Weltwirtschaftskrise bedingt seien. Allerdings sei LPKF in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Phase gut aufgestellt: Wir haben eine brandaktuelle Modellpalette, eine hohe Eigenkapitalquote und sind in mehreren Märkten aktiv. Auf sechs Beinen steht man sicherer als auf einem oder zwei. Wir sehen LPKF mit seinen Präzisions-Lasersystemen gut aufgestellt. Damit können unsere Kunden wirtschaftlicher und hochwertiger als bisher produzieren. Wir bauen unsere technologischen Spitzenpositionen aus und treiben das organische Wachstum des Konzerns voran.
Starkes erstes Quartal
Der Start in das Jahr 2009 ist für LPKF gut verlaufen. Nachdem im vergangenen Jahr die beiden Wachstumsbereiche Kunststoffschweißen und Solar besonders stark waren, hat nun auch der dritte Wachstumsbereich MID deutlich zur positiven Entwicklung beigetragen. Nach einer längeren Erprobungsphase hätten sich eine Reihe von Kunden entschlossen, auf das von LPKF entwickelte LDS-Verfahren (Laser Direct Structuring) umzustellen. Das neue LDS-System Fusion würde ebenfalls gut von den Kunden angenommen. Insgesamt seien die Auftragsbücher gut gefüllt, allerdings sei der Auftragseingang in den Segmenten Stencil, Kunststoffschweißen und Solar schwach. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 19,2 Prozent auf 10,1 Millionen Euro. Obwohl der Aufwand für Material, Personal und Finanzierung überproportional zugelegt hat, sorgten günstige Wechselkurs-Entwicklungen für ein Ergebnis, das besser war als vom Vorstand erwartet. Das Betriebsergebnis verbesserte sich im ersten Quartal von minus 317.000 auf plus 1,21 Millionen Euro und der Nettogewinn von minus 371.000 auf plus 550.000 Euro beziehungsweise plus 0,05 Euro je Aktie.
Beachtlich: Auf Vorjahresniveau durch die Krise
Dr. Bretthauer erklärte bei der Präsentation der Erstquartalszahlen: Alle für LPKF relevanten Märkte, die Elektronikindustrie, die Kunststoffindustrie und die Photovoltaik, sind von der weiteren konjunkturellen Entwicklung abhängig. Die Prognose-Unsicherheiten sind außergewöhnlich hoch. Dennoch fühlt sich LPKF mit seinen innovativen Produkten gut aufgestellt. Die Geschäftsleistung hält auch aufgrund der aktuellen Auftragssituation an der Jahresprognose 2009 fest. Danach soll der Konzern 2009 einen Umsatz auf Vorjahresniveau erwirtschaften (45,4 Millionen Euro) und das Ergebnis verbessern (Betriebsergebnis EBIT 3,1 Millionen Euro, Gewinn je Aktie 0,17 Euro). Das Worst-Case-Szenario mit einem Umsatzrückgang von bis zu 25 Prozent und einem dann ausgeglichenen Ergebnis ist aufgrund der aktuellen Geschäftsentwicklung weniger wahrscheinlich geworden." Analysten schätzen den Gewinn für das Jahr 2009 auf 0,12 Euro und für 2010 auf 0,16 Euro.  50 Prozent Kursplus ist möglich
LPKF Laser ist mit einer Eigenkapitalquote von 68 Prozent bei einer geringen Verschuldung finanziell sehr solide und mit den sechs Sparten breit aufgestellt. Der neue Vorstandsvorsitzende will vor allem die Vermarktung der technisch guten Produkte verbessern. Die Aktionäre bei der Hauptversammlung scheinen zufrieden mit der neuen Unternehmensführung. Bereits gegen 12.30 Uhr wurden sie offiziell verabschiedet, da es trotz Dividendenausfalls kaum Diskussionsbedarf gegeben hat. Charttechnisch muss die LPKF-Aktie einen Widerstand bei 3,20 Euro nachhaltig überwinden, bevor sie auf Kurse von 4,50 Euro steigen kann. Der Stopp-Loss sollte bei 2,40 Euro gesetzt werden.  Aktien-ReportsWeitere Artikel zum Thema | Wenn Closes Brother Seydler zur Small- und Mid-Cap-Conference in Frankfurt laden, dann kann man sicher sein: Die Kleinen kommen. Und mit den Kleinen kommen auch die Investoren. Institutionelle und vermögende Privatinvestoren. Einige befassen sich ausschließlich mit den Börsenzwergen, andere sehen angesichts der dramatisch gesunkenen Aktienkurse wieder attraktive Chancen. Ende der letzten Woche war es wieder soweit. ...mehr |
| Der Spezialmaschinenbauer LPKF Laser hat in der vergangenen Woche die Zahlen für das letzte Geschäftsjahr vorgelegt. Die eigenen Umsatzerwartungen wurden übertroffen. Das Ergebnis lag zwar unter dem des Vorjahres. Die Analysten waren dennoch von dem Papier überzeugt und auch der Vorstand ist optimistisch für die Zukunft. ...mehr |
| Nebenwerte auf dem deutschen Kurszettel sind derzeit Nebensache. Die Anleger strafen die deutschen Small- und Midcaps im Moment eher mit Nichtbeachtung. Zu Recht geschehen sicherlich bei der Aktie von LPKF Laser. Die Zahlen für die ersten neun Monate verursachen bei den Aktionären auch keine Freudensprünge.
...mehr |
| Outperformer.de setzt auf den Trunaround von Intica Systems. Die Actien-Börse empfiehlt dem Leser: Kauf LPKF Laser. Fuchs Kapitalanlagen hat Heißhunger auf Tesco. Das Zertifikatejournal will Freiheit und stellt das Zertifikat auf den Solactive Index of Economic Freedom (World) vor. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots. ...mehr |
| Der Austria Börsenbrief erklärt, dass die Korrektur bei LPKF Laser + Electronics die Aktie nur günstiger gemacht hat. Der Zertifikate + Optionsscheine Trader geht davon aus, dass der Aktienkurs von Q-Cells die Untergrenze gefunden hat und rät mutigen Anlegern zu einem passenden Derivat. Die Actien-Börse Daily erhöht das Kursziel für Nvidia. Der Frankfurter Finance Newsletter empfiehlt, Rob McEwen zu folgen und in VG Gold investiert zu sein. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots. ...mehr |
| Akt. Kurs | | Veränd. | / |
|---|
| WKN | | Kurszeit | |
|---|
| ISIN | | Volumen | |
|---|
| Kürzel | | Tief/Hoch | / |
|---|
| |
Diesen Wert jetzt über flatex handeln: |  | Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln: |
|  |  Weitere Artikel vom AutorAnzeige
Weitere DER AKTIONÄR Dienste
Werden Sie Fan des AKTIONÄRs auf Facebook und erhalten Sie aktuelle News.
DER AKTIONÄR auf dem iPhone mobile.deraktionaer.de
Alle DER AKTIONÄR News direkt auf Ihrer iGoogle Startseite
 |  |
|
|