Lloyds Banking Group: Riesen-Kapitalerhöhung
Lloyds plant die größte Kapitalerhöhung der britischen Aktiengeschichte. Ganze 13,5 Milliarden Pfund soll die Aktienausgabe in die Kassen der Bank spülen. Das Finanzinstitut will sich damit aus den Händen des Staates befreien.
Durch die riesige Kapitalerhöhung, die 13,5 Milliarden Pfund einbringen sollte, bringt die Lloyds Banking Group heute einige Bank-Aktien unter Druck. Die Kapitalerhöhung, die der Lloyds Banking Group 13,5 Milliarden Pfund einbringen soll, stellt eine der größten Kapitalerhöhungen der britischen Geschichte dar. Ausgegeben werden 36,5 Milliarden neuer Aktien zu einem Preis von 37 Pence pro Anteilsschein, der damit 60 Prozent unter dem Schlusskurs vom Montag liegt. Der große Abschlag bei der Kapitalerhöhung versetzt dem Bankensektor heute einen Schlag und lässt Papiere wie Commerzbank und Deutsche Bank im Minus notieren.
Ziel der Kapitalerhöhung
Ziel der Erhöhung ist es ein über 23 Milliarden Euro teures Finanzierungspaket durchzuführen, dass die Bank teilweise aus den staatlichen Händen befreien soll. Der Staat, der 43 Prozent der Anteile an Lloyds hält, wird sich dennoch an der Kapitalerhöhung mit 5,7 Milliarden Pfund beteiligen, um die Anteilsquote stabil zu halten.
Aufwärtstrend bei Lloyds

Die Lloyds-Banking-Group-Aktie kann ihren Aufwärtstrend fortsetzen und notiert am Markt leicht im Plus. Auch fundamental scheint es sich bei den Briten zu bessern und so bietet das Papier noch Potenzial für weitere Kursgewinne. DER AKTIONÄR empfiehlt Anlegern das Papier im Auge zu behalten, um bei Kursrücksetzern in die Lloyds-Banking-Group-Aktie einzusteigen.
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