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Lichtblick für Solarworld, Q-Cells, Conergy und Co: Solar-Kürzung erst später?

Florian Söllner

Endlich wieder einmal gute Nachrichten für die zuletzt arg gebeutelte Solarbranche. Offenbar stehen die Chancen gut, dass die Kürzung der Einspeisevergütung um wichtige Monate nach hinten verschoben wird.

Lichtblick für den Solarsektor: Die Nachrichtenagentur Bloomberg melde am Dienstag, dass die CDU/CSU-Fraktion der Mitteldeutschen Zeitung zufolge vorschlägt, die Einspeisevergütung ab 1. Juni um 16 Prozent abzusenken. Das wäre eine deutliche Verbesserung für die Branche gegenüber dem bisherigen Vorschlag, schon ab 1. April eine Kürzung um 15 Prozent vorzunehmen. Dies dürfte den Solarfirmen deutliches Mehrgeschäft bringen, da in den Sommer- und Frühlingsmonaten - anders als derzeit - die Wetterbedingungen für die Installation von Solaranlagen besser sind. Der Vorzieheffekt - private und institutionelle Kunden wollen ihre Anlagen noch zu den alten, höheren Konditionen ans Netz bringen - wäre damit deutlich größer.

Diese guten Vorgaben könnten die deutschen Solaraktien am Dienstag stützen. Die endgültige Trendwende der angeschlagenen Papiere dürften diese aber noch nicht einleiten.

Großer Druck

Geholfen hat dem Sektor nicht zuletzt die öffentliche Unterstützung. So waren  einer von Infratest dimap durchgeführten Umfrage zufolge 84 Prozent der deutschen Bevölkerung gegen die vom Bundesumweltminister geplante, sofortige und deutliche Absenkung der Solarstromförderung. Zudem demonstrierten tausende Mitarbeiter von Solarfirmen gegen eine zu drastische Kürzung der Solarförderung.

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