Lanxess-Aktie: Analysten spielen verrückt – 156 Euro!
Chevreux sorgt am Montagmorgen unter den Börsianern für Kopfschütteln. In einer aktuellen Studie sehen die Analysten den Lanxess-Konzern als einen der interessantesten Übernahmekandidaten im Spezialchemie-Sektor. Was das Kursziel betrifft, so lehnen sich die Experten allerdings etwas weit aus dem Fenster. Wie sollen Anleger agieren?
Eine neue Studie der Investmentbank Chevreux sorgt am Montag für Schlagzeilen. Die Experten sehen bei dem Spezialchemiekonzern Lanxess eine erhöhte Übernahmewahrscheinlichkeit. Bei einem möglichen Gebot eines Konkurrenten rechnen die Analysten mit einem "nötigen Angebotspreis von 119 bis 156 Euro". Im Vergleich zum derzeitigen Börsenkurs von 61,35 Euro wäre das eine Prämie von maximal 154 Prozent.
Gut im Rennen
Fakt ist: Lanxess-Vorstand Axel Heitmann und sein Team haben in den letzten Monaten hervorragende Arbeit geleistet. Trotz Euro-Krise konnten die Zahlen überzeugen. Zudem hat das Unternehmen durchaus Chancen, in den nächsten Monaten in den Eliteindex DAX aufzusteigen.

Aktie interessant
Die Übernahmespekulationen sind nicht neu. Zuletzt hatte das Wirtschaftsmagazin Meed über ein mögliches Interesse an Lanxess aus dem arabischen Raum bereichtet. Der kurzfristige Aufwärtstrend ist weiterhin intakt. Ein Angriff auf das Allzeithoch von 64 Euro sollte bald erfolgen. Das würde ein neues Kaufsignal nach sich ziehen.
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