Lanxess-Aktie: Rücksetzer nutzen - Aufwärtstrend intakt
Der erste Angriff auf das Allzeithoch ist vorerst gescheitert. Die Lanxess-Aktie hat sich in den letzten Tagen wieder etwas gesetzt. Kraft holen für den nächsten Angriffsversuch ist angesagt, das bisherige Spitzenniveau zu knacken. Wie sollen Anleger agieren?
Bis Axel Heitmann und sein Lanxess-Team im nächsten Jahr die neues Konzernzentrale in Köln beziehen werden, soll das Unternehmen in den Eliteindex DAX aufgestiegen sein. Die Spekulationen sind nicht neu. Geht es um die Favoriten, welchen Experten in den nächsten Monaten den Sprung in den Auswahlindex zutrauen, wird neben Continental auch immer wieder der Name des Spezialchemiekonzerns Lanxess genannt.
Gut im Rennen
Heitmann und Co haben in den letzten Jahren hervorragendes geleistet. Trotz Euro-Krise hat die Vorstandsmannschaft zuletzt wieder gute Zahlen vorgelegt. Der Umsatz stieg um 8,1 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und vor Sonderposten legte um 6,8 Prozent auf 362 Millionen Euro zu.
Hohe Erwartungen
Für das Gesamtjahr haben die Unternehmenslenker die Meßlatte hoch gelegt. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll zwischen fünf und zehn Prozent wachsen. Kein Wunder, profitiert Lanxess derzeit doch besonders von der hohen Nachfrage aus der Automobilindustrie. Auch die Analysten zeigen sich zuversichtlich. Für Analyst Peter Spengler von der DZ Bank ist die Lanxess-Aktie weiterhin kaufenswert.

Aktie profitiert
Lanxess ist gut positioniert. Die Aktie sieht sowohl technisch als auch fundamental interessant aus. Der jüngste Rücksetzer bietet eine günstige Einstiegsgelegenheit. Der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt. Dieser sollte das Papier in den nächsten Wochen über das bisherige Allzeithoch von 64 Euro führen.
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