Lanxess: Übernahmegerüchte treiben die Aktie
Dass Lanxess in den letzten Monaten vieles richtig gemacht hat, spiegelt sich im Kursverlauf der Aktie wieder. Heitmann und Co haben trotz Euro-Krise zuletzt einmal mehr gute Zahlen abgeliefert. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten. Medienberichten zu Folge soll der Chemiekonzern Sabic Interesse an Lanxess haben. Wie sollen Anleger agieren?
Wie das arabische Wirtschaftsmagazin Meed berichtet, soll der saudi-arabische Petrochemiekonzern Sabic seine Fühler nach geeigneten Übernahmekandidaten ausstrecken. Als mögliche Ziele nennt das Magazin unter anderem Lanxess, Celanese, Huntsman oder Arkema.
Gute Geschäfte
Auch ohne die Übernahmefantasie ist Lanxess gut im Rennen. Heitmann und Co haben in den letzten Jahren hervorragendes geleistet. Der Euro-Krise zum Trotz, hat der Spezialchemiekonzern Umsatz und Ertrag weiter nach oben geschraubt. Der Umsatz stieg um 8,1 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und vor Sonderposten legte um 6,8 Prozent auf 362 Millionen Euro zu. Auch die Analysten zeigen sich zuversichtlich. Für Peter Spengler von der DZ Bank ist die Lanxess-Aktie weiterhin kaufenswert. Heute legt Barclays nach: Kursziel 75 Euro.

Aktie gut in Form
Die Lanxess-Aktie sieht sowohl technisch als auch fundamental interessant aus. Der jüngste Rücksetzer bietet nach wie vor eine günstige Einstiegsgelegenheit. Das Papier sollte in den nächsten Wochen einen neuen Angriff auf das bestehende Allzeithoch von 64 Euro starten.
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