Lanxess: Neue Studie – neues Kursziel
Die Aktie des Spezialchemiekonzerns Lanxess stand in den letzten Tagen das ein oder andere Mal im Rampenlicht. Übernahmegerüchte sorgten für einen Kurssprung. Zuvor hatte Vorstand Heitmann mit guten Zahlen bewiesen, dass die Euro-Krise der guten Entwicklung nicht im Weg stehen wird. Jetzt melden sich die Analysten zu Wort. Wie viel Potenzial steckt noch in der Aktie?
Den letzten Schwächeanfall der Lanxess-Aktie führt Analyst Heiko Feber vom Bankhaus Lampe auf einen Rückgang des Preises für den Rohstoff Butadien zurück. Dies würde den Spezialchemiekonzern dazu zwingen, die eigenen Verkaufspreise für synthetischen Kautschuk deutlich zu senken, so der Analyst. Dennoch rechnet Feber damit, dass der Preisrückgang nur ein vorübergehendes Phänomen sein wird. Deshalb geht er auch von weiterem Wachstum für Lanxess aus. Geht es nach dem Analysten, so wird der Spezialchemiekonzern sogar in der Lage sein, die EBIT-Marge in den nächsten zwei Jahren um ein Prozent nach oben zu schrauben. Das Kursziel sieht Feber bei 84 Euro.
Gut im Rennen
Der Optimismus ist nachvollziehbar. Lanxess ist sehr gut positioniert. Mit den letzten Zahlen konnten Heitmann und Co erneut überzeugen. Kein Wunder, dass zwischendurch Übernahmegerüchte aufkamen. So berichtete zu Beginn der Woche das arabische Wirtschaftsmagazin Meed, der saudi-arabische Petrochemiekonzern Sabic strecke seine Fühler nach geeigneten Übernahmekandidaten aus. Als mögliche Ziele nannte das Magazin unter anderem Lanxess, Celanese oder Huntsman.

Aktie mit Potenzial
Die Lanxess-Aktie hat in den letzten Tagen wieder ordentlich Boden gut machen können. Sowohl technisch als auch fundamental weist das Papier Potenzial auf. In den nächsten Wochen sollte das Allzeithoch bei 64 Euro erneut in Angriff genommen werden. Zuvor war die Aktie bereits mehrmals daran gescheitert. Ein Überwinden der psychologisch wichtigen Marke würde ein neues Kaufsignal nach sich zeihen.
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