Lanxess: DAX-Aufsteiger unter der Lupe
Lanxess ist wirklich ein Phänomen. Rastlos, zielstrebig arbeitet sich die Firma in der Spezialchemiebranche immer weiter nach oben. Seit nunmehr sieben Jahren geht es Schlag auf Schlag. Nicht nur dadurch hat es die Vorstandsmannschaft geschafft, innerhalb kürzester Zeit in den Deutschen Aktienindex DAX aufzusteigen. Wie viel Potenzial steckt noch in der Aktie?
Lanxess entstand durch die Abspaltung der Chemiesparte des Bayer-Konzerns. Keine zehn Jahre hat die Firma bislang auf dem „Kerbholz". Und schon ist Lanxess in aller Munde. Innerhalb kürzester Zeit haben es Vorstand Axel Heitmann und Co geschafft, in den Deutschen Aktienindex DAX aufzusteigen. Ein hartes Stück Arbeit: Der Konzern durchlief ein Sanierungsprogramm, Firmenteile wurden abgestoßen und ertragsschwache Segmente auf Rendite getrimmt.
Kauflust trifft Wachstumsgarant
Jetzt macht Lanxess Tempo. Im Schnitt eine Übernahme pro Jahr stemmen Heitmann und Co. Wenn die Vorstandsmannschaft die Schlagzahl aufrecht hält, kommen in den nächsten zehn Jahren wohl mehr als ein dutzend weitere Unternehmen hinzu. Mit einem geschätzten Umsatz von 9,5 Milliarden Euro ist Lanxess derzeit einer der größten Chemiekonzerne in Europa. Mit der Produktion von synthetischen Kautschuken, Spezialchemikalien oder Kunststoffen hat man sich in einer lukrativen Nische positioniert. Den Großteil des Umsatzes erwirtschaftet Lanxess derzeit aber noch mit Reifen sowie als Zulieferer der Automobil- und der Chemieindustrie.

Kaufenswert
Die Lanxess-Vorstandschaft hat in den letzten Jahren einen hervorragenden Job gemacht. Die gute Entwicklung des Spezialchemiekonzerns sollte sich fortsetzen. Ein Umsatzwachstum von sechs Prozent pro Jahr sollte machbar sein. Etwas stärker wird der Zuwachs beim Ergebnis je Aktie ausfallen. Der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt. Nächste Station: 80 Euro. Stoppkurs: 58 Euro.
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