KWS Saat: Der Mais macht`s
Gut Saat braucht Weile. KWS Saat hat mit seinen Quartalszahlen einmal mehr überzeugt. Das Wachstum bleibt intakt. Die Aktie bietet noch immer eine sehr interessante Einstiegschance.
Mitunter gibt es dann doch einige Unternehmen auf dem deutschen Kurszettel, die nahezu ein Eigenleben führen. Nahezu völlig unbeeindruckt von der nervenaufreibenden hohen Volatilität des deutschen Leitindex bahnt sich das Papier von KWS Saat den Weg weiter nach oben. Fast 19 Prozent hat Das Papier des Saatgutspezialisten allein im laufenden Jahr schon wieder zugelegt. Zum Vergleich: der Zuwachs des deutschen Aktienindex beträgt nur knapp drei Prozent.
Ursachenforschung
Gründe für die exzellente Entwicklung der KWS-Aktie gibt es viele. Unter anderem ist KWS Saat einer der großen Profiteure des steigenden Bedarfs an Nahrungsmitteln. Experten gehen nämlich davon aus, dass im Jahr 2050 bereits neun Milliarden Menschen die Erde bevölkern werden. Platzmangel gibt es auf der Erde noch nicht, allerdings wird die Ackerfläche nach UNO Angaben von 0,3 Hektar pro Kopf im Jahr 2000 auf 0,2 Hektar pro Kopf im Jahr 2050 sinken. Das bedeutet, dass der Bedarf an höheren Erträgen aus der Landwirtschaft weiter steigen wird, besser gesagt: er muss weiter steigen! Dieser Trend bildet auch in den nächsten Jahren die Basis für das hohe Wachstumspotenzial des Saatgutproduzenten. „Da die Ergebnisse aus dem immensen Aufwand für Forschung und Entwicklung erst rund zehn Jahre später realisierbar werden, ist die Erfolgsstory von langfristiger Natur", ergänzt Marc Gabriel, Analyst beim Bankhaus Lampe
Trendsetter
Der Erfolg spiegelt sich in den Zahlen wieder. Einmal mehr hat KWS-Vorstand Philip von dem Busche ein hervorragendes Zahlenwerk präsentiert. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 (per 30.6.) stieg der Umsatz um 21 Prozent auf 793,7 Millionen Euro. Das EBIT verbesserte sich um rund 25 Prozent auf 171 Millionen Euro. Das Wichtigste dabei: KWS Saat bestätigte die erst im April zum wiederholten Mal erhöhte Prognose für das Gesamtjahr.
Positiver Ausblick
Für die Zukunft ist gesorgt: Die Investitionen in den ersten neun Monaten stiegen um mehr als 10 Prozent auf 33,8 Millionen Euro. Im Gesamtjahr will KWS nun rund 980 Millionen Euro umsetzen. Und das nachdem das Unternehmen innerhalb kürzester Zeit bereits zwei Mal die Prognose angehoben hat. Das Betriebsergebnis soll 140 Millionen Euro erreichen. Dies würde einer EBIT-Marge von 14 Prozent entsprechen. „Dabei haben wir unsere Aufwendungen für die Produktentwicklung planmäßig um acht auf 122 Millionen Euro erhöht, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verbessern", so KWS-Finanzvorstand Hagen Duenbostel.

Trendaktie
Bei KWS Saat handelt es sich um eine echte Trendaktie, kristenresistent noch dazu. Der langfristige Auswärtstrend bei der Aktie ist intakt. Zudem ist das Unternehmen Vergleich zu den Wettbewerbern wie Monsanto oder Syngenta sogar noch unterbewertet. Kaufen, wachsen und gedeihen lassen!
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