KUKA: Abstufung - Aktie knickt ein
Die britische Investmentbank HSBC hat sich negativ zur KUKA-Aktie geäußert und das Papier abgestuft. Infolgedessen gibt der KUKA-Titel deutlich nach. Wie sollen sich Anleger verhalten?
HSBC hat Kuka vor den Zahlen zum dritten Quartal von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft, das Kursziel aber von 21 auf 22 (Kurs: 23,78) Euro angehoben. Der Hersteller von Industrierobotern sei wohl auf einem guten Weg, die angestrebten Rekordstände bei Umsatz und Ergebnis im Gesamtjahr zu erreichen, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Mittwoch. Er rechne aber mit einer temporären Pause auf dem Wachstumspfad des MDAX-Unternehmens.
Aufschlag zu hoch
Im kommenden Jahr müsse KUKA mit Nachfragerückgang aus der Automobilindustrie rechnen, so Schramm. Seine Schätzungen für 2013/14 blieben unter dem Analystendurchschnitt (Konsens). KUKA verdient zwar aus Sicht von Schramm aufgrund seiner guten Wachstumschancen eine im Branchenvergleich höhere Bewertung. Der aktuelle Aufschlag von 34 Prozent im Vergleich zum Sektorschnitt sei aber zu hoch, begründete der Experte sein neues Votum.
Entsprechend der Einstufung "Underweight" erwartet HSBC, dass der Aktienkurs innerhalb von zwölf Monaten mindesten fünf Prozentpunkte schlechter als der Markt abschneiden wird. Volatile Aktien dürften mindestens zehn Prozentpunkte schlechter abschneiden.

So sollten Anleger handeln
Seit der Empfehlung des AKTIONÄR liegt die KUKA-Aktie mit 35 Prozent im Plus. Investierte Anleger nehmen einen Teil der Gewinne mit und ziehen den Stoppkurs auf 19 Euro nach.
Mit Material von dpa-AFX
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