KUKA: Rebound nach Rekordzahlen
Der Roboter- und Anlagenbauer KUKA hat am Mittwoch seine endgültigen Zahlen für 2011 präsentiert und einen Ausblick für das laufende Jahr geliefert. Der Markt hat das Zahlenwerk gut aufgenommen. Die MDAX-Aktie konnte eine wichtige Unterstützung verteidigen und wieder nach oben drehen.
KUKA hat am Mittwoch mit seinen endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 die bereits veröffentlichten Eckdaten bestätigt. Demnach legten die Auftragseingänge um 36 Prozent auf 1,55 Milliarden Euro zu. Auch die Umsatzerlöse zogen kräftig um 33 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis erreichte 72,6 Millionen Euro und die EBIT-Marge 5,1 Prozent. Nach Steuern bleiben 29,9 Millionen Euro, nach einem Verlust von 8,5 Millionen Euro im Vorjahr.
Vorsichtiger Ausblick
Für das laufende Jahr erwarten die Augsburger eine weiter positive Entwicklung der Weltkonjunktur und der wichtigsten Absatzmärkte, allerdings mit abnehmenden Wachstumsraten. Der Umsatz soll 2012 mindestens das Vorjahresniveau erreichen und die EBIT-Marge auf mehr als 5,5 Prozent steigen. Der Jahresüberschuss soll sich auf Basis einer weiter steigenden operativen Profitabilität in gleichem Maße erhöhen.
Analysten uneins
Die Experten zeigten sich im Anschluss an die Bilanzpressekonferenz uneins. WestLB-Analyst Achim Henke rechnet mit weiteren Verbesserungen bei den Gewinnspannen und hat die KUKA-Aktie daher von "Add" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 18,10 auf 20 Euro angehoben. Die Analysten der Commerzbank, Deutschen Bank und Berenberg Bank sehen in dem MDAX-Wert hingegen lediglich eine Halteposition. Die Kursziele lauten 17 Euro, 16 Euro und 18 Euro.

Unterstützung hat gehalten
DER AKTIONÄR hatte bereits darauf hingewiesen, dass die KUKA-Aktie Gefahr läuft, in ihre Seitwärtsbewegung zurückzufallen. Nach Zahlen ist es dem Titel gelungen, die Ausbruchsmarke erneut zu verteidigen und in der Folge die kurzfristige Konsolidierungsbewegung zu beenden. Nun warten zunächst der horizontale Widerstand bei 16,30 Euro und die 38-Tage-Linie. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben am Ball.
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