Die im SDAX gelistete Aktie des Roboter- und Maschinenbau-Konzerns KUKA gibt zu Wochenschluss Vollgas. Grund für den Kurssprung ist der Abschluss einen Rahmenvertrags über die Lieferung von mehreren hundert Industrierobotern mit dem bayrischen Autobauer BMW.
Die KUKA Roboter GmbH hat mit der BMW Group einen Rahmenvertrag über die Lieferung von mehreren hundert Industrierobotern abgeschlossen. "Die Roboter werden in den drei deutschen BMW Produktionsstätten München, Regensburg und Leipzig sowie im Werk Südafrika nach dem Umbau von bestehenden Anlagen zum Einsatz kommen", heißt es in der Unternehmensmeldung weiter. Die Auslieferungen erstrecken sich über einen Zeitraum von 2010 bis 2012. Die georderten Roboter werden bei der Produktion der neuen 1er und 3er Modellreihen eingesetzt. Zudem liefert die Sparte Systems Anlagen für den Karosseriebau der neuen BMW 1er und 3er. "Wir freuen uns, dass KUKA mit diesem wichtigen Automobilkunden einen weiteren längerfristigen Liefervertrag abschließen konnte", erklärte Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender von KUKA.
Klappt der Sprung?
Die KUKA Papiere befinden sich seit Anfang 2009 in einer Seitwärtsbewegung in den Bereichen zwischen 10,00 und 12,00 Euro. Anfang 2010 gelang der Ausbruch, allerdings war die erhoffte Aufwärtsbewegung schnell passé. Der Titel kehrte zurück in die Seitwärtsrange und etablierte einen Abwärtstrend. Dieser konnte im April nun nach oben verlassen werden. Wenn das Papier die 12-Euro-Marke überwinden kann, würde ein charttechnisches Kaufsignal generiert. Anschließend könnte das Papier einen Anlauf auf das Jahreshoch bei 13,42 Euro unternehmen.
Eine Wette wert
Risikobewusste Anleger können noch zugreifen und auf das beschriebene Szenario spekulieren. Wenn der Sprung über die charttechnische Hürde nicht gelingen sollte, wären Rücksetzer bis auf die untere Begrenzung der Range nicht ausgeschlossen. Daher sollte das Ganze mit einem engen Stopp abgesichert werden.
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