KUKA: Marktanteile sollen deutlich wachsen
Der Roboter- und Anlagenbauer KUKA will seinen Marktanteil im Geschäftsbereich Robotics in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Das Augsburger Unternehmen setzt dabei insbesondere auf den Wachstumsmarkt China.
KUKA will seinen Konkurrenten im Geschäftsbereich Robotics Marktanteile abjagen, insbesondere außerhalb der Automobilindustrie. Der Marktanteil in der General Industry soll laut einer Unternehmenspräsentation bis 2017 auf rund 15 Prozent zulegen. Von 2006 bis 2011 erreichte dieser Wert im Durchschnitt lediglich sechs Prozent. Im Automotive-Bereich streben die Augsburger eine Steigerung um zwei Prozentpunkte auf einen Marktanteil von rund 30 Prozent an.
Fokus auf Asien
Diese Entwicklung soll von der zunehmenden Automation in Industrieländern und Schwellenländern getragen werden. Insbesondere der asiatische Markt und speziell China birgt Umsatzpotenzial. Laut Schätzungen von IFR World Robotics wird China 2013 zum weltweit größten Robotermarkt. Um diese Entwicklung für sich zu nutzen, will KUKA seine regionale Präsenz durch zusätzliche Niederlassungen stärken und das Netzwerk mit Systempartnern ausbauen.

Starke Aussichten
Nach starken Q1-Zahlen und einem konkreten Ausblick für 2012 kann KUKA auch mit seinen Langfristzielen überzeugen. Zudem wurden in den vergangenen Tagen wichtige Personalien bei dem Unternehmen geklärt. Vorstandsvorsitzender Dr. Till Reuter hat seinen Vertrag bis 25. April 2015 verlängert und Peter Mohnen, bisheriger Finanzvorstand von E.on Hungaria, folgt zum 1. August 2012 auf Stephan Schulak, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt. Anders als Schulak sollten Anleger KUKA nicht den Rücken zukehren. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung zum MDAX-Wert und bestätigt das Kursziel bei 20,00 Euro.
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