KUKA: Kaufempfehlung und neue Aufträge
Der Augsburger Anlagen- und Roboterbauer KUKA ist Erfolgskurs. Die Tochter KUKA Systems hat mehrere neue Aufträge an Land gezogen. Positive Nachrichten gibt es auch von der Analystenseite. Die Privatbank Berenberg hat ihre Kaufempfehlung für den MDAX-Titel bestätigt.
Im Gegensatz zum Motorenbauer Deutz blickt die, ebenfalls stark von der Automobilindustrie abhängige, KUKA AG zuversichtlich in die Zukunft. "Unsere modernen Reibschweiß- und Magnetarcschweiß-Maschinen ermöglichen unseren Kunden den Einsatz effizienter und erprobter Fügeverfahren für sicherste Materialverbindungen. Mit unserer Schweißtechnologie verschaffen wir unseren Kunden in ihrer Produktion den entscheidenden Wettbewerbsvorteil am Markt", erläutert Frank Klingemann, Geschäftsführer der Sparte KUKA Systems.
Neue millionenschwere Aufträge
Auch mit dem Jahresstart ist Klingemann zufrieden. In den ersten beiden Quartalen habe KUKA Systems mehrere neue Aufträge im Bereich Sondermaschinenbau für Magnetarc- und Reibschweißen im hohen einstelligen Millionenbereich an Land gezogen. Zu den Kunden zählen demnach viel namhafte Automobilhersteller aber auch deren Zulieferer. Neben Einzlemaschinen beliefert KUKA diese zum Teil sogar mit voll automatisierten Produktionslinien.
Deutliche Gewinnsteigerung zu erwarten
Dass die Geschäfte bei KUKA rund laufen, sieht auch Stephan Klepp von der Privatbank Berenberg so. Vor den Zahlen für das zweite Quartal hat der Experte sowohl die Einstufung als "Buy" als auch das Kursziel von 22 Euro bekräftigt. Laut Klepp dürfte die Nachfrage unverändert hoch gewesen sein. Trotz eines vermutlich verschlechterten Margenmixes dürfte KUKA den Gewinn vor Zinsen und Steuern um rund ein Drittel auf 22 Millionen Euro gesteigert haben.

Empfehlung geht auf, Aktie bleibt ein Kauf
DER AKTIONÄR hat in Ausgabe 27/12 auf die starken Zukunftsaussichten des Augsburger Roboterspezialisten hingewiesen. Seither hat die KUKA-Aktie bereits rund neun Prozent zugelegt. Da bis zum Kursziel von 25 Euro noch immer ausreichend Luft nach oben ist und auch die Charttechnik überzeugt, bleibt die Aktie des MDAX-Konzerns ein Kauf. Ein Stopp bei 13 Euro sichert ab.
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