Klöckner & Co: Jetzt auch noch die Citigroup
Der Kurssprung bei der Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co ruft immer mehr Analysten auf den Plan. Doch nicht etwa mit Kaufempfehlungen. Vielmehr raten die meisten dazu, die höheren Kurse zum Verkauf zu nutzen. Jetzt senkt auch die Citigroup ihr Anlagevotum auf „Reduce“. Das Kursziel bleibt bei 9,50 Euro.
Anleger sollten angesichts jüngst wieder aufgeflammter Übernahmespekulationen die Fundamentaldaten nicht vergessen, warnte Citigroup-Analyst Thomas O'Hara. Damit dürfte das im MDAX notierte Papier heute schwächer in den Tag starten. Nachdem die Aktie kurz an der 11,00-Euro-Marke geschnüffelt hat, hat sie wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Fällt sie also schon bald wieder unter die Marke von 10,0 Euro zurück? Immerhin hat gestern auch die Commerzbank zum Verkauf geraten, da die Kurse derzeit das bullishe Szenario der Bank widerspiegeln.

DER AKTONÄR jedoch bleibt bei seiner Meinung, dass sich Albrecht Knauf nicht mit einem Anteil von knapp acht Prozent an Klöckner & Co zufrieden geben dürfte. Wahrscheinlicher erscheint aus heutiger Sicht, dass er zunächst den Erwerb einer Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie anstrebt. Hierfür spricht auch, dass Knauf die Deutsche Bank mit ins Boot geholt hat. Auch das Handelsblatt berichtet heute, dass Knauf zeitnah auf mindestens 25 Prozent aufstocken wollte. Die Marke von 30 Prozent soll aber nicht überschritten werden, da Knauf das fällige Übernahmeangebot vermeiden wolle. Die Käufe dürften jedoch den Kurs weiter stützen. Daher bleibt DER AKTIONÄR bei seiner Einschätzung, bei dem Papier an Bord zu bleiben.
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