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Klöckner & Co: Im Sog nach oben

Markus Bußler

Die Rallye der vergangenen Tage hat auch die Aktie des im MDAX notierten Stahlhändlers Klöckner & Co mit nach oben gespült. Das Papier konnte deutlich zulegen und sieht auch jetzt charttechnisch wieder besser aus. Wie weit kann die Rallye gehen?

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DER AKTIONÄR hatte zuletzt vor zwei Wochen mutigen Anlegern mit einem langen Atem dazu geraten, eine erste Position bei Klöckner & Co aufzubauen. Die solide Bilanz mit liquiden Mitteln von zuletzt 973 Millionen Euro und die günstige Bewertung mit einem Kurs-Buchverhältnis von unter 0,5 sprechen eindeutig für die Aktie - auch wenn das Umfeld weiterhin schwierig bleiben dürfte. Die Stahlpreise liegen noch immer am Boden und Klöckner & Co als Händler trifft das besonders stark.

HSBC sieht 10,00 Euro

Jüngst hat sich auch Jürgen Siebrecht von HSBC als einer der ersten Analysten wieder positiv zu der Aktie zu Wort gemeldet. Er stuft das Papier mit „Overweight" ein und sieht ein Kursziel von 10,00 Euro. Zwar hat der Experte Ergebnisprognosen der Jahre 2012 bis 2014 um durchschnittlich 51 Prozent reduziert. Sein Kursziel macht er aber künftig an den Bilanzkennziffern des Stahlhändlers fest. Die Aktie sieht er als klar unterbewertet an.

So schnell dürfte die Aktie zwar die 10,00 Euro nach Ansicht des AKTIONÄRs nicht erreichen, die Aufwärtsbewegung könnte jedoch bis in den Bereich 8,50 Euro als erstes Kursziel führen. Die Aktie bleibt extrem konjunktursensibel und könnte von entsprechenden Meldungen in die eine oder andere Richtung getrieben werden. Allerdings könnte sich nach den jüngsten Maßnahmen der EZB auch die Lage in Europa wieder Schritt für Schritt entspannen. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄRs gefolgt sind, bleiben an Bord.

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