Klöckner & Co: Deutsche Bank hebt das Kursziel
Die Deutsche Bank wird mutiger mit Blick auf die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. Zumindest was das Kursziel anbelangt. Die Experten sehen jetzt einen fairen Wert von 9,50 Euro nach zuvor 8,00 Euro für die Aktie. Dennoch ist das Papier nur eine Halteposition. Auch DER AKTIONÄR rät Anlegern, dabeizubleiben. Sieht aber wesentlich mehr Potenzial.
Die Meldung schlug gestern eine wie eine Bombe: Der Baustoff-Milliardär Albrecht Knauf hat sich mit knapp acht Prozent an Klöckner & CO beteiligt. Die Aktie sprang daraufhin aus dem Stand nach oben. Übernahmefantasie keimte auf. Doch Analysten traten umgehend auf die Euphoriebremse: Eine Übernahme sei angesichts einer Marktkapitalisierung von knapp einer Milliarde Euro. Doch DER AKTIONÄR hatte gestern bereits erklärt, dass er durchaus der Meinung ist, dass Knauf in einem ersten Schritt eine Sperrminorität erwerben könnte. Mit anderen Worten: Er könnte seinen Anteil weiter aufstocken.

DER AKTIONÄR rät Anlegern daher, bei Klöckner & Co an Bord zu bleiben. Das Potenzial der Aktie scheint bei weitem nicht ausgereizt. Auch operativ sollte es im laufenden Jahr wieder bergauf gehen. Zum Ende des vergangenen Jahres haben sich die Kunden des Stahlhändlers mit Bestellung aufgrund der konjunkturellen Unsicherheiten zurückgehalten. Die Lagerbestände sollten also demnächst wieder aufgefüllt werden. Ein Stoppkurs bei 9,20 Euro sichert ab.
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