Kaufempfehlung für Axel Springer-Aktie
Die Aktie von Axel Springer setzt zur Aufholjagd an. Unterstützt wird die Aufwärtstendenz durch die starke Positionierung im Bereich der digitalen Medien. Zudem sorgt eine Kaufempfehlung von der Berenberg Bank für Rückenwind.
Die Aktie von Axel Springer bekommt am Dienstag Rückenwind von Jonathan Helliwell. Der Analyst der Privatbank Berenberg hat das Kursziel für das Papier von 37 auf 40 Euro angehoben. Helliwell zeigt sich angetan von den jüngsten wertsteigernden Akquisitionen des Medienkonzerns. Dazu zählen unter anderem der Kauf von 75 Prozent am polnischen Online-Portal Onet. Auch das britische Online-Recruiting-Unternehmens Totaljobs.com gehört mittlerweile zum Portfolio von Axel Springer.
Gute Zahlen im Blick
Kurzfristig sei die Aktie wegen der Zyklizität der Geschäfte, des Selbsthilfepotenzials durch Übernahmen und der Neuausrichtung des Portfolios ein attraktives Investment zu einem vernünftigen Preis, ergänzt Analyst Helliwell. Zudem rechne er mit guten Zahlen für das zweite Quartal. Unter der Annahme, dass es zu keiner signifikanten Eintrübung der konjunkturellen Rahmenbedingungen kommt, rechnet auch Axel Springer-Vorstand Mathias Döpfner für das Geschäftsjahr mit einem Anstieg der Umsätze im einstelligen Prozentbereich. Dabei werden die steigenden Erlöse bei den digitalen Medien die rückläufigen Umsätze im Printgeschäft mehr als ausgleichen.

Aktie interessant
Der Axel Springer Konzern ist hervorragend positioniert. Die Digitalisierungsstrategie überzeugt. Zudem lockt die Aktie mit einer hervorragenden Dividendenrendite von rund fünf Prozent. Investierte Anleger bleiben dabei. Erstes Kursziel: 40 Euro. Stopp: 29,50 Euro.
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