Käpt’n Iglo: Gefundenes Fressen für Nestlé?
Der Finanzinvestor Permira ist der Appetit auf Fischstäbchen vergangen. Einen Zeitungsbericht zufolge will der Private-Equity-Riese den Tiefkühlkost-Hersteller Iglo verkaufen. Wirft Nestlé die Angel aus und schnappt sich den dicken Fisch?
Der Finanzinvestor Permira will den für seine Fischstäbchen bekannten Tiefkühlkost-Hersteller Iglo verkaufen. Der Verkauf soll voraussichtlich rund drei Milliarden Euro in die Kasse spülen, so die Financial Times.
Es gibt Interessenten
Permira habe unaufgefordert Interessensbekundungen erhalten und Credit Suisse damit beauftragt, den Verkaufsprozess in die Wege zu leiten, hieß es weiter. Ertragszahlen zum vergangenen Jahr stellt das Unternehmen erst im April vor. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte Iglo einen bereinigten Jahresgewinn von rund 320 Millionen Euro.

Schnappt sich Nestlé den Fisch?
Fast zu keinem anderen Konzern würde Iglo besser passen, also zu Nestlé. Vielleicht schnappt sich ja der Schweizer Konzern den dicken Fisch. Ob mit oder ohne Iglo bleibt Nestlé ein Basisinvestment. An der Börse hat das Papier erst kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht. Der Weg nach oben ist frei.
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