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K+S lockt mit höherer Dividende

Norbert Sesselmann

Starke Zahlen, ein optimistischer Ausblick und nun wohl auch eine höhere Dividende – bei K+S spricht vieles für einen Einstieg. Nach dem rasanten Kursanstieg von über 30 Prozent in den letzten sechs Wochen, besteht allerdings Korrekturgefahr.

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K+S profitiert davon, dass sich viele Bauern derzeit angesichts hoher Getreidepreise mit Düngemitteln eindecken. Der operative Gewinn (EBIT I) ist im zweiten Quartal um 20,8 Prozent auf 219,8 Millionen Euro, der Umsatz um 21,3 Prozent auf 996,5 Millionen Euro gestiegen.

Prognose steht

"Die derzeitige Entwicklung der Nachfrage nach Kali- und Magnesiumprodukten sollte sich in den kommenden Monaten fortsetzen und dazu führen, dass dieser Geschäftsbereich nun sogar ein leicht steigendes operatives Ergebnis ausweisen dürfte", zeigt sich Konzernchef Norbert Steiner optimistisch. Der Konzern bestätigte seine Prognose für 2012. Demnach soll sich der Umsatz zwischen 3,9 und 4,2 Milliarden Euro einpendeln. Der Betriebsgewinn dürfte zwischen 820 und 900 Millionen Euro liegen, nach 906 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Höhere Dividende

K+S stellt seinen Aktionären zudem eine höhere Dividende in Aussicht. Hauptgrund für die Anhebung der Dividenden-Prognose ist ein Buchgewinn von 70 bis 80 Millionen Euro durch den Verkauf des Stickstoff-Düngemittelgeschäfts an den russischen Konzern EuroChem, der Anfang Juli abgeschlossen werden konnte. Zudem werden belastende Effekte aus der Veräußerung der Blumenerde-Sparte Compo wegfallen. 2011 hatte der DAX-Konzern 1,30 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Korrekturgefahr

Die Nachfrage nach Düngemitteln zieht an. DER AKTIONÄR sieht daher bei der K+S-Aktie Potenzial nach oben. Mittel- bis langfristig sind 55 Euro drin. Kurzfristig muss hingegen nach dem steilen Kursanstieg mit einer Korrektur gerechnet werden. Für noch nicht investierte Anleger dürfte dies eine gute Einstiegsgelegenheit sein. Mit einem 2013er-KGV von 12 ist die Aktie sehr günstig. Im Schnitt waren die Anleger in den vergangenen zehn Jahren dazu bereit, das 15-Fache des Gewinns zu zahlen. Der Stopp sollte bei 29 Euro belassen werden.

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