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K+S-Aktie schwach: Kursziel gesenkt

Norbert Sesselmann

Barclays hat das Kursziel für K+S leicht gesenkt. Anleger nehmen Reißaus – die Aktie zählt heute zu den schwächsten DAX-Werten. Langfristig orientierte Anleger sollen sich nicht verunsichern lassen und an der Aktie festhalten. Das Papier ist extrem unterbewertet. Auch charttechnisch ergibt sich ein hochinteressantes Bild.

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Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für K+S von 48,00 auf 47,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf 'Overweight' belassen. In Erwartung sinkender Kali-Preise und angesichts des schwachen US-Dollars reduzierte Analyst Andreas Heine in einer Studie seine Ergebnisprognosen für den Salz- und Düngemittelkonzern der Jahre 2012 bis 2014. Diese negativen Effekte dürften von einem besseren als bislang erwarteten Streusalzgeschäft gemildert werden. Die Kali-Absatztrends für 2013 seien vielversprechend, die Preisaussichten allerdings noch trübe. Die Kaufempfehlung begründete der Experte mit der nach wie vor attraktiven Bewertung der Aktie.

50 Prozent unter der historischen Bewertung

Die Reaktion der Anleger scheint angesichts einer Kurszielsenkung von einem Euro übertrieben. Schaut man sich aktuell die Bewertung an, dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Aktie wieder in Schwung kommt: Das 2012er-KGV liegt gerade einmal bei 10. Im Schnitt waren die Anleger in den vergangen zehn Jahren bereit, das 15-Fache des Gewinns zu zahlen. Aus charttechnischer Sicht könnte sich eine umgekehrte „Schulter-Kopf-Schulter" Formation ausbilden. In der Charttechnik ist dies wohl die bedeutsamste Umkehr-Formation.

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