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K+S-Aktie ist zu teuer!

Norbert Sesselmann

Die Aktie von K+S ist in den letzten Handelstagen deutlich unter Druck geraten. Schuld daran war nicht nur die schlechte allgemeine Marktstimmung, sondern auch ein negativer Analystenkommentar. Die Deutsche Bank rät zum Verkauf der K+S-Aktie.

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Die Deutsche Bank sieht kein Potenzial für die K+S-Aktie. Im Gegenteil: Analystin Virginie Boucher-Ferte sieht den fairen Wert bei 35 Euro und damit sogar unter dem aktuellen Kurs. Die Expertin rechnet mit schwachen Zahlen zum ersten Quartal. Wegen geringerer Kalidünger- und Salzabsätze dürfte der Gewinn vor Zinsen und Steuern um 30 Prozent gesunken sein, so die Analystin.

Großaktionär verabschiedet

Zuletzt haben sich im Aktionärskreis von K+S Veränderungen ergeben. Der Großaktionär Eurochem aus Russland hat seinen Anteil beim Düngemittelproduzenten umgeschichtet. Die Muttergesellschaft Eurochem Group SE verfüge derzeit noch über Anteile von rund zehn Prozent, so ein K+S-Sprecher. Nachdem der Großaktionär BASF im vergangenen Jahr ausgestiegen ist und sich dadurch der Streubesitz von K+S deutlich erhöht hat, wird der Düngemittelhersteller immer wieder als Übernahmekandidat für Rohstoffriesen wie zum Beispiel BHP oder Vale genannt.

DER AKTIONÄR sieht Potenzial                 

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung für K+S. Der Konzern hat 2011 das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. 2012 wird die Nachfrage nach Düngemittel hoch bleiben. Mit einem 2013er-KGV von 12 ist die Aktie keinesfalls zu teuer. Kursziel: 47,50 Euro. Stoppkurs: 32,50 Euro.

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