K+S-Aktie: Deutsche Bank würde verkaufen
Viel traut die Deutsche Bank dem Salz- und Düngemittelkonzern K+S nicht zu. Mit einem Kursziel von 35 Euro bestätigen die Analysten ihre Verkaufsempfehlung für den DAX-Wert. Die Experten von Equinet sehen hingegen kräftiges Aufwärtspotenzial.
In den letzten Wochen kam die Aktie von K+S mit dem eher schlechten Gesamtmarkt ganz schön unter Druck. An den hervorragenden Zukunftsaussichten hat sich nichts geändert, denn die wachsende Weltbevölkerung lässt den Bedarf an Nahrungsmitteln in die Höhe sprießen. Da die Anbauflächen begrenzt sind, sind Düngemittel die einzige Möglichkeit, um die Produktion zu steigern und den Bedarf zu decken. K+S ist sehr gut aufgestellt, um von diesem Trend zu profitieren.
57 Euro oder 35 Euro?
Die Analysten sind sich uneins, wie es mit der Aktie weitergeht. Equinet sieht den fairen Wert der Aktie bei 57 Euro - ein Kursaufschlag von 55 Prozent. Die Deutsche Bank hingegen hat K+S auf "Sell" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen.

Historisch günstig
DER AKTIONÄR sieht bei der K+S-Aktie nach der schwachen Kursentwicklung der letzten Wochen ein Potenzial von mindestens 30 Prozent. Mit einem 2012er-KGV von knapp 11 ist die Aktie sehr günstig. Im Schnitt waren die Anleger in den vergangen zehn Jahren dazu bereit, das 15-Fache des Gewinns zu zahlen.
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