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K+S-Aktie: Da geht noch was

Norbert Sesselmann

Seit Anfang Juni befindet sich die Aktie von K+S im Höhenflug. Der DAX-Konzern profitiert davon, dass sich viele Bauern angesichts hoher Getreidepreise mit Düngemitteln eindecken. Mittel- bis langfristig sollte es daher weiter nach oben gehen.

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Die Nachfrage nach Düngemittel ist hoch und lässt bei K+S die Kassen klingeln. So stieg der operative Gewinn (EBIT) im zweiten Quartal um 20,8 Prozent auf 220 Millionen Euro, der Umsatz legte um 21,3 Prozent auf 997 Millionen Euro zu.

Höhere Dividende

K+S stellt seinen Aktionären eine höhere Dividende in Aussicht. Hauptgrund für die Anhebung der Dividenden-Prognose ist ein Buchgewinn von 70 bis 80 Millionen Euro durch den Verkauf des Stickstoff-Düngemittelgeschäfts an den russischen Konzern EuroChem, der Anfang Juli abgeschlossen werden konnte. Zudem werden belastende Effekte aus der Veräußerung der Blumenerde-Sparte Compo wegfallen. 2011 hatte der DAX-Konzern 1,30 Euro je Aktie ausgeschüttet.

Kurspotenzial

Trotz des Kursanstiegs der vergangenen Wochen sehen Analysten eine gute Einstiegsgelegenheit. Die HSBC sieht den fairen Wert für das Papier bei 51 Euro. Daraus errechnet sich ein Kurspotenzial von 25 Prozent. Die Nord/LB hat das Kursziel für K+S von 45 auf 47 Euro angehoben.

Historisch günstig

Mittel- bis langfristig ist ein Kursanstieg bis 55 Euro nicht unwahrscheinlich. Mit einem 2013er-KGV von 11 ist die Aktie sehr günstig. Im Schnitt waren die Anleger in den vergangenen zehn Jahren dazu bereit, das 15-Fache des Gewinns zu zahlen. Der Stopp sollte bei 29 Euro belassen werden.

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