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K+S schickt Mitarbeiter nach Hause

Michael Rößler
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K+S - der Hersteller von Spezial- und Standarddüngemitteln legt über den Jahreswechsel eine Zwangspause ein. Rund 700 Mitarbeiter sind von der vierwöchigen Auszeit betroffen. Weitere Maßnahmen dürften folgen.

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K+S - der Hersteller von Spezial- und Standarddüngemitteln legt über den Jahreswechsel eine Zwangspause ein. Rund 700 Mitarbeiter sind von der vierwöchigen Auszeit betroffen. Weitere Maßnahmen dürften folgen.

K+S plant eine vierwöchige Betriebspause im Werk in Neuhof im Landkreis Fulda. Diese Pause über den Jahreswechsel ist eine Reaktion auf die verringerte Kaliproduktion, die der Konzern bereits früher angekündigt hatte. Der Kommentar eines K+S-Pressesprechers dazu: „Damit fangen wir Überkapazitäten auf, die durch die gedrosselte Produktion auftreten“.

Nicht der letzte Schritt

Erst am 19. Januar können die Mitarbeiter wieder die Produktion aufnehmen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Sache damit erledigt ist. Denn weltweit geht die Nachfrage nach Düngemitteln für die Landwirtschaft zurück. Auch die zuletzt immer milderen Winter sorgen zumindest beim Salzgeschäft nicht gerade für Jubelrufe. In Folge denkt der K+S-Konzern auch über Einschränkungen an anderen Standorten nach und hat vorsorglich Kurzarbeit beantragt. Erst im zweiten Halbjahr 2009 rechnet K+S wieder mit einer deutlichen Zunahme der Nachfrage, weil dann die Lagerbeständebei bei den Landwirten aufgebraucht sein dürften.

Vorsicht ist geboten

DER AKTIONÄR bleibt vorerst bei seiner Einschätzung zum K+S-Papier und rät investierten Anlegern unbedingt, die Stoppkurse im Blick zu behalten. Zwar dürfte die landwirtschaftliche Produktion auch im kommenden Jahr Rekordwerte einfahren, denn schließlich steigt die Weltbevölkerung kontinuierlich weiter. Fraglich ist hingegen, mit wie viel Einsatz von Düngemittel der künftige Anbau betrieben wird.

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