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K+S: Russen auf dem Rückzug

Norbert Sesselmann

Der Streubesitz bei K+S beträgt über 90 Prozent. Nachdem der Großaktionär BASF im letzten Jahr ausgestiegen ist, hat nun auch der Großaktionär EuroChem seinen Anteil deutlich gesenkt. Ist K+S nun eine leichte Beute für BHP, Vale und Co?

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Der Großaktionär EuroChem aus Russland hat seinen Anteil beim Düngemittelproduzenten K+S deutlich reduziert. Die Russen halten zum 21. März nur noch rund ein Prozent an K+S. Damit wurden die meldepflichtigen Schwellen von fünf und drei Prozent deutlich unterschritten.

Leichtes Übernahmeziel?

K+S wird des Öfteren als potenzieller Übernahmekandidat gehandelt. Der Grund: Mächtige Rohstoffkonzerne wie BHP Billiton, Vale und Rio Tinto wollen ihr Angebot erweitern. Das Geschäft mit Kali-Düngemittel würde als Ergänzung sehr gut in das Portfolio der Rohstoffkonzerne passen. Nach Meinung des AKTIONÄR müsste ein Interessent allerdings bis zu zwölf Milliarden Euro auf den Tisch legen. Das wäre ein Aufschlag von über 50 Prozent auf den derzeitigen Kurswert.

Potenzial nach oben

Übernahmespekulationen hin oder her - K+S hat Potenzial nach oben. Der Konzern hat 2011 das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. 2012 wird die Nachfrage nach Düngemittel hoch bleiben. Kursziel: 47,50 Euro.

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