K+S: Landwirte brauchen den Dünger
Die Zahlen von K+S für das erste Halbjahr sind besser ausgefallen als von den Analysten erwartet. Hohe Agrarrohstoffpreise werden dafür sorgen, dass sich die Bauern auch weiterhin verstärkt mit Düngemittel eindecken. Das sollte der K+S-Aktie weiteren Auftrieb geben.
Die Nachfrage nach Düngemitteln ist hoch und lässt bei K+S die Kassen klingeln. So stieg der operative Gewinn (EBIT) im zweiten Quartal um 20,8 Prozent auf 220 Millionen Euro, der Umsatz legte um 21,3 Prozent auf 997 Millionen Euro zu.
Höhere Dividende
Kürzlich hat K+S seinen Aktionären eine höhere Dividende in Aussicht gestellt. Hauptgrund für die Anhebung der Dividenden-Prognose ist ein Buchgewinn von 70 bis 80 Millionen Euro durch den Verkauf des Stickstoff-Düngemittelgeschäfts an den russischen Konzern EuroChem, der Anfang Juli abgeschlossen werden konnte. Zudem werden belastende Effekte aus der Veräußerung der Blumenerde-Sparte Compo wegfallen. 2011 hatte der DAX-Konzern 1,30 Euro je Aktie ausgeschüttet.
Kurspotenzial
Trotz des Kursanstiegs der vergangenen Wochen sehen Analysten eine gute Einstiegsgelegenheit. Die HSBC sieht den fairen Wert für das Papier bei 51 Euro. Daraus errechnet sich ein Kurspotenzial von 25 Prozent. Die Nord/LB hat das Kursziel für K+S von 45 auf 47 Euro angehoben. Equinet empfiehlt mit Kursziel 57 Euro ebenfalls zu kaufen.

Historisch günstig
DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung zur Aktie. Mit einem 2013er-KGV von 11 ist die Aktie sehr günstig. Im Schnitt waren die Anleger in den vergangenen zehn Jahren dazu bereit, das 15-Fache des Gewinns zu zahlen. Der Stopp sollte bei 29 Euro belassen werden.
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