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K+S - Aktionäre trauen dem Frieden nicht

Michael Rößler
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K+S zählt an der Börse den zweiten Tag in Folge zu den Top-Verlierern. Vor allem die schlechten Vorgaben der Konkurrenz machen dem Düngemittelhersteller zu schaffen.

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K+S zählt an der Börse den zweiten Tag in Folge zu den Top-Verlierern. Vor allem die schlechten Vorgaben der Konkurrenz machen dem Düngemittelhersteller zu schaffen.

K+S hat bereits mit Bekanntgabe der Zahlen zum dritten Quartal den Ausblick für das Gesamtjahr 2008 eingeschränkt. Für das Gesamtjahr 2008 hat der Düngemittelhersteller bislang einen Umsatz von 5,3 bis 5,5 Milliarden Euro erwartet – jetzt sieht Vorstandschef Norbert Steiner nur noch das untere Ende der Spanne als realistisch an. Gleiches gilt beim EBIT, wo er nur noch 1,4 Milliarden Euro anpeilt. (Siehe auch: K+S veröffentlicht Zahlen).

Die Konkurrenz knickt ein

Noch ist Steiner optimistisch, wenigstens die neu gesteckten Ziele zu erreichen. Doch US-Konkurrent Mosaic hat im zweiten Quartal des im Juni startenden Geschäftsjahres mit 800.000 Tonnen verringerte Düngemittelumsätze bekannt gegeben. Ein Quartal zuvor haben noch 1,3 Millionen Tonnen den Konzern verlassen. Zwar wird nach einem ebenfalls schwachen dritten Quartal wieder ein starkes viertes gesehen. Doch die Lage ist scheinbar so ernst, dass Mosaic vorsichtshalber die kompletten Prognosen für 2009 auf Eis gelegt hat. Die Mosaic-Aktie brach in Folge der negativen Meldung um rund 16 Prozent ein. Auch die Papiere des Weltmarktführers Potash aus Kanada brachen daraufhin ein.

Anleger trauen dem Frieden nicht

Auch wenn die Lage bei K+S angeblich noch nicht so dramatisch ist, kehren Anleger dem Papier derzeit den Rücken. Denn in der Tat könnte der Konzern noch an der Prognoseschraube drehen. Investierte Anleger sollten daher unbedingt einen Stoppkurs setzen, der sich eng am aktuellen Kursniveau orientiert.

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