Thomas Bergmann
Die K+S-Aktie hat sich heute schon wieder an die Spitze der DAX-Gewinner gesetzt. Mit dem Sprung über die 40-Euro-Marke generierte der DAX-Konzern zudem ein neues Kaufsignal. Wo warten die nächsten Widerstände?
Im Januar noch war der Salz- und Düngemittelproduzent K+S einer der Underperformer im deutschen Leitindex. Seit Anfang Februar jedoch haben sich die Dinge grundlegend geändert: Mit Einbruch der Eiseskälte in Deutschland haben anscheinend die Anleger die K+S-Aktie wiederentdeckt. Innerhalb weniger Tage stieg das Papier von unter 38 Euro auf inzwischen über 40 Euro.
Kurz vor nächstem Kaufsignal
Der Sprung über die psychologisch wichtige Marke ist gleichbedeutend einer Bestätigung des Ausbruchs aus dem seit August 2011 gültigen Abwärtstrend. Die Trendlinie verläuft derzeit im Bereich von 39,60 Euro und wurde am Montag auf Schlusskursbasis überschritten.
Mit diesen Kaufsignalen im Rücken schreitet K+S auf das nächste zu: Bei 40,95 Euro wartet ein neuer Widerstand, der aus dem Zwischenhoch von Ende November resultiert. Wird auch diese Hürde gemeistert, wäre der Weg frei bis zum 200-Tage-Durchschnitt, der zurzeit bei 45,36 Euro verläuft.
K+S dürfte dieses Niveau aber nicht in einem Anstieg erreichen. Langsam nähern sich die technischen Indikatoren wie der MACD oder der RSI den oberen Extremzonen. Mit jedem Tag, an dem die Aktie weiter zulegt, steigt damit die Gefahr von Gewinnmitnahmen.

Vom Under- zum Outperformer
K+S hat die Qualität, um sich auf Dauer besser zu entwickeln als der Gesamtmarkt. Mit einem KGV von 11 für 2012 ist die Aktie angesichts von Wachstumsraten, die im zweistelligen Bereich liegen, nicht zu teuer. Die Charttechnik spricht ebenfalls für den DAX-Konzern. Die Aktie ist daher ein Kauf, der Stoppkurs sollte unterhalb des Zwischentiefs bei 33 Euro platziert werden. Als Alternative ist der Turbo-Optionsschein mit der WKN UB5 9YU (aktueller Kurs 1,33 Euro) zu empfehlen, den DER AKTIONÄR seit 1,15 Euro in seinem Derivate-Musterdepot hat.